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Zwei Drittel mit Spike-Nachweis? Ursula Erhorn und Joachim Gerlach über Long Covid, Post-Vac und mögliche Spätfolgen

(geschätzte Lesezeit:

11

Minuten)

Originaltitel:

Zwei Drittel infiziert: Bin ich auch betroffen?

Veröffentlicht am:

16. September 2026

Person:

Dauer:

3:12:21

Kurzbeschreibung

Ben spricht mit der Ärztin Ursula Erhorn und dem Forscher Joachim Gerlach über Long Covid, Post-Vac und ihre These, dass das Spike-Protein sowohl nach Infektionen als auch nach Impfungen längerfristige gesundheitliche Probleme auslösen könne. Es geht um mögliche unentdeckte Erkrankungen, ein von ihrem Umfeld verwendeter Spike-Schnelltest, Störungen von Immunsystem, Mikrozirkulation und Darm sowie von ihnen eingesetzte diagnostische und therapeutische Ansätze. Das Gespräch behandelt zudem ihre Forschung, mRNA-Impfstoffe und SARS-CoV-2 sowie politische und wissenschaftliche Konflikte.

Zusammenfassung

Zwischen etablierten Lagern

Joachim Gerlach beschreibt ein internationales Netzwerk von rund 30 Wissenschaftlern, Ärzten und Researchern, das nach eigener Darstellung versucht, sich weder dem etablierten Pandemie-Narrativ noch dessen Gegenposition vollständig anzuschließen. Beide Seiten seien seiner Ansicht nach häufig von politischen, sozialen oder finanziellen Interessen geprägt. Seine Gruppe wolle stattdessen beobachtete Vorgänge und biologische Mechanismen untersuchen.

Ben erläutert, wie er über einen Bekannten namens Jonathan auf das Thema aufmerksam wurde. Dieser sei an Long Covid erkrankt und habe sich zeitweise in einer Klinik auf Zypern befunden. Sein Gesundheitszustand sei so schlecht gewesen, dass er zeitweise auf einen Rollstuhl angewiesen gewesen sei.

Ursula Erhorn berichtet, dass sie als Ärztin schon lange funktionell und ganzheitlich arbeite. Seit Beginn der Pandemie habe sich das Patientenspektrum ihrer Praxis deutlich verändert. Sie sehe Erkrankungsbilder, die mit ihren bisherigen Vorgehensweisen nicht ausreichend erfasst würden.

Gerlach kommt ursprünglich aus der technischen Entwicklung und dem industriellen Prozessmanagement. Nach dem Verkauf seines Unternehmens habe er sich mit chronischen Erkrankungen und möglichen Umweltfaktoren beschäftigt. 2024 hätten Erhorn und Gerlach sich bei einer Veranstaltung in der Schweiz kennengelernt und anschließend ihre Zusammenarbeit intensiviert.

Covid vor der Impfung

Erhorn widerspricht der Vorstellung, Covid sei in der frühen Phase grundsätzlich nur eine harmlose Atemwegserkrankung gewesen. Bereits vor Einführung der Impfstoffe habe sie Patienten mit Atemnot, Gerinnungsproblemen und ungewöhnlichen Krankheitsverläufen betreut.

Gerlach berichtet, dass sein Netzwerk bereits Anfang 2020 nach Substanzen gesucht habe, die bestimmte Mechanismen von Coronaviren beeinflussen könnten. Er nennt unter anderem Pflanzenstoffe, Rosmarinextrakte, Süßholz sowie Vitamin C, Vitamin D und Magnesium. Aus diesen Arbeiten seien unterschiedliche Produkte und später weitere Forschungsprojekte entstanden.

Erhorn beschreibt parallel dazu einen Austausch unter alternativ beziehungsweise funktionell arbeitenden Ärzten. Über eine größere Gruppe seien Erfahrungen mit Patienten und verschiedenen Behandlungsansätzen geteilt worden.

Spike-Protein als gemeinsamer Faktor

Ab etwa 29:30 sprechen die Beteiligten ausführlich über die mRNA-Impfung. Erhorn schildert ihre damaligen Zweifel insbesondere daran, dass Körperzellen nach der Impfung selbst Spike-Protein produzieren sollen und nach ihrer Auffassung anfangs unzureichend geklärt gewesen sei, wie lange dieser Prozess dauert.

Gerlach argumentiert, dass sich sein Netzwerk bereits früh gegen die mRNA-Impfung entschieden habe. Er hält es für problematisch, ausgerechnet das Spike-Protein als Ziel beziehungsweise Antigen zu verwenden, weil dieses sich stark verändere und zugleich ein erhebliches Schadenspotenzial besitze.

Zentral für das weitere Gespräch ist jedoch seine Aussage, dass Spike-Protein nicht ausschließlich ein Impfproblem sei. Es könne nach seiner Darstellung sowohl durch die Impfung als auch infolge einer SARS-CoV-2-Infektion entstehen beziehungsweise länger nachweisbar sein. Gerlach sagt, dass bei aktuellen Untersuchungen in seinem Umfeld inzwischen überwiegend Virus-Spike und weniger Impf-Spike gefunden werde. Er beziffert das Verhältnis auf ungefähr 90 zu 10 Prozent.

Damit positionieren sich beide ausdrücklich gegen eine ausschließliche Interpretation der beobachteten Beschwerden als Impfschäden. Sie sprechen stattdessen von einem Mischbild aus Folgen von Infektionen, Impfungen, wiederholten Expositionen und weiteren biologischen Veränderungen.

Eine multisystemische Erkrankung

Ab etwa 40 Minuten beschreiben Erhorn und Gerlach die von ihnen beobachteten Beschwerden als multisystemisches Krankheitsbild. Betroffen sein könnten unter anderem Nervensystem, Herz-Kreislauf-System, Darm, Stoffwechsel, Mitochondrien und Immunsystem.

Erhorn berichtet aus ihrer Praxis insbesondere über Mikrozirkulationsstörungen. Sie untersucht dafür unter anderem kleine Blutgefäße an der Nagelfalz und beschreibt Patienten, bei denen die Durchblutung der feinsten Gefäße nach ihrer Einschätzung beeinträchtigt sei. Weitere von ihr genannte Auffälligkeiten sind Darmprobleme, veränderte Immunreaktionen, wiederkehrende Infektionen, Konzentrationsprobleme und eine geringere körperliche Belastbarkeit.

Besonders beschäftige sie, dass manche Patienten sich selbst gar nicht als krank wahrnähmen. Beschwerden würden beispielsweise auf Alter, Stress oder Arbeitsbelastung zurückgeführt. Sie hält es für möglich, dass Veränderungen lange kompensiert werden, bevor deutliche Symptome auftreten.

Der Test und die „66 Prozent“

Einen Schwerpunkt bildet ein Kapillarblut-Schnelltest, an dessen Entwicklung Gerlach nach eigener Darstellung beteiligt ist. Dafür wird ein Tropfen Blut aus dem Finger verwendet. Der Test soll Spike-Protein beziehungsweise damit verbundene zelluläre Bestandteile anzeigen. Ergänzend nennt Erhorn detailliertere Laboruntersuchungen beim MMD in Magdeburg.

Gerlach berichtet von einem Survey mit etwas mehr als 700 Testergebnissen. In dieser Gruppe seien ungefähr 66 Prozent positiv auf Spike getestet worden. Ben greift daraus die Formulierung „zwei Drittel“ auf. Gerlach weist zugleich darauf hin, dass es sich um getestete Personen und damit nicht um eine repräsentative Zufallsstichprobe der Gesamtbevölkerung handelt. Im weiteren Gespräch werden neue Testvarianten mit Abstufungen wie „low“, „medium“ und „high“ beschrieben.

Zusätzlich nennt Gerlach rund 9.200 vom MMD ausgewertete Laborergebnisse. Dort sei der Anteil positiver Befunde höher, weil ein erheblicher Teil der Proben von bereits erkrankten Patienten stamme. Nach seiner Darstellung habe sich die Spike-Positivrate dort von 2025 auf 2026 verdoppelt.

„Schattenpopulation“ und mögliche zukünftige Entwicklung

Gerlach unterscheidet diagnostizierte Long-Covid-Fälle von einer von ihm sogenannten „Shadow Population“. Darunter versteht er Menschen, deren Beschwerden anderen Diagnosen zugerechnet würden oder noch nicht deutlich genug seien, um als Long Covid erkannt zu werden.

Für die USA nennt er rund sieben Prozent der Bevölkerung mit symptomatisch zugeordnetem Long Covid und schätzt einschließlich dieser von ihm postulierten Schattenpopulation etwa zwölf bis 14 Prozent als direkt betroffen ein. Er erwartet nach seinem Modell einen weiteren Anstieg und spricht von einer möglichen „schleichenden zweiten Pandemie“.

Erhorn und Gerlach betonen zugleich mehrfach, dass ein Spike-Nachweis nicht automatisch bedeute, dass die betreffende Person schwer erkranken werde. Gerlach vergleicht den Wert mit anderen Belastungsfaktoren: Menschen könnten trotz ähnlicher Exposition sehr unterschiedlich reagieren.

Schwere Fälle und spezialisierte Kliniken

Bei schweren Erkrankungen sprechen die Gäste über Apheresen beziehungsweise spezielle Blutreinigungsverfahren. Als Beispiel nennen sie eine Ärztin, deren Name im Transkript als „Berte Jäger“ wiedergegeben wird. Gerlach berichtet außerdem von Kliniken auf Zypern und in der Schweiz, die solche Verfahren einsetzen.

Erhorn betont, dass Blutwäsche kein universelles Verfahren sei. Bei einzelnen Patienten müsse beispielsweise zunächst geklärt werden, ob weiterhin Spike produziert werde oder bereits längerfristige Schäden an Mikrozirkulation und anderen Systemen vorlägen.

Sie beschreibt außerdem Patienten mit POTS-ähnlichen Beschwerden, Belastungsintoleranz beziehungsweise PEM und sehr schweren Formen, bei denen schon geringe körperliche oder geistige Belastung zu längerer Verschlechterung führen könne.

Nasensprays, Darm und individuelle Behandlung

Im späteren Gespräch stellen Erhorn und Gerlach verschiedene von ihnen verwendete beziehungsweise untersuchte Ansätze vor. Dazu gehören Mikronährstoffe, Antihistaminika, Nasensprays und Maßnahmen gegen von ihnen vermutete Virus- oder Spike-Reservoire.

Bestimmte Nasensprays sollen nach ihrer Darstellung einerseits das Infektionsrisiko reduzieren und andererseits Prozesse in Nase und Nasen-Rachen-Raum beeinflussen. Erhorn berichtet, solche Präparate selbst zu verwenden und Patienten zu empfehlen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Darm. Die Gäste beziehen sich auf einen Forscher beziehungsweise Zahnarzt namens Carlo, dessen Nachname im Transkript nicht eindeutig verständlich ist. Nach dessen Arbeiten könnten bestimmte Darmbakterien im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 verändert werden und zur fortgesetzten Produktion problematischer Substanzen beitragen. Erhorn und Gerlach schildern daraus abgeleitete Versuche mit Veränderungen der Darmflora und anderen Präparaten.

Sie betonen wiederholt, dass sie kein einheitliches Behandlungsschema sehen, sondern verschiedene Mechanismen unterscheiden: Spike-Persistenz, Mikrozirkulationsstörungen, Mastzellaktivierung, Veränderungen bestimmter Rezeptoren, Immundysregulation und reaktivierte beziehungsweise zusätzliche Infektionen.

Immunsystem, wiederholte Infektionen und Langzeitfolgen

Gerlach argumentiert, wiederholte SARS-CoV-2-Infektionen könnten das Immunsystem zunehmend beeinträchtigen. Er verweist auf eine eigene Publikation, in der verschiedene Mechanismen einer Immundysregulation beschrieben worden seien. Als mögliche Folge nennt er unter anderem eine Zunahme von Herpes Zoster, Epstein-Barr-Virus, Pilzinfektionen und anderen Infektionen.

Auch die Vorstellung einer dauerhaften Herdenimmunität hält er bei SARS-CoV-2 für ungeeignet. Als Beispiel nennt er Manaus, wo nach einer hohen Durchseuchung eine weitere starke Welle aufgetreten sei.

Im späteren Verlauf verbindet Gerlach das Thema außerdem mit Alterungsprozessen, epigenetischen Veränderungen, Mitochondrien und Krebsentstehung. Er berichtet, sein Netzwerk untersuche unter anderem Veränderungen von Tumorsuppressor-Genen wie P53 und mögliche Schäden an Gefäßstrukturen.

Wissenschaft, Finanzierung und politische Dimension

Gerlach beschreibt die eigene Forschungsstruktur als überwiegend privat finanzierte Initiative. Genannt wird die Rapid Research Alliance for Post Infectious Disease. Sie arbeite mit verschiedenen Fachrichtungen sowie KI-Systemen zusammen, um die zahlreichen vermuteten Mechanismen miteinander zu verknüpfen.

Er äußert grundsätzliche Kritik an industriefinanzierter medizinischer Forschung und berichtet von eigenen Konflikten mit etablierten Institutionen. Gleichzeitig kritisiert er auch Teile des impfkritischen Milieus, die seiner Meinung nach das Virus verharmlosten.

Beide Gäste plädieren dafür, die früheren Lagerbildungen zu überwinden. Erhorn berichtet etwa von geimpften Ärzten, die nachträglich Zweifel entwickelt hätten. Sie hält Schuldzuweisungen für wenig hilfreich und möchte den Schwerpunkt auf Diagnostik und Behandlung legen.

Im politischen Teil äußert Gerlach zudem weitreichende Ansichten über Gain-of-Function-Forschung, Anthony Fauci, das Wuhan Institute of Virology und die Entstehung von SARS-CoV-2. Er stellt diese Zusammenhänge als Grundlage seiner eigenen Bewertung der Pandemie dar und berichtet von Kontakten seines Netzwerks in die USA.

Aufklärung und Ausbildung

Ein wesentliches Ziel der Gäste ist die Weiterbildung von Ärzten und Therapeuten. Nach ihrer Darstellung seien viele Betroffene mit konventionellen Untersuchungen diagnostisch unauffällig, obwohl speziellere Parameter Veränderungen zeigen könnten. Erhorn berichtet mehrfach von Patienten, deren Beschwerden zunächst psychologisch oder psychosomatisch interpretiert worden seien.

Gerlach spricht von einem Panel mit ungefähr 18 bis 20 Laborparametern und von KI-Systemen, die bei der Interpretation komplexer Zusammenhänge helfen sollen. Seine Forschungsgruppe arbeite außerdem an mehreren hundert offenen Fragestellungen, die er als „Blackbox-Projekte“ bezeichnet.

Am Ende kündigt er einen weiteren „Spike-Kongress“ an. Der vorherige Kongress habe nach seiner Angabe rund 16.000 live zugeschaltete Teilnehmer gehabt. Die nächste Veranstaltung solle sowohl allgemeinverständliche als auch fachlich spezialisierte Beiträge enthalten.


Zentrale Aussagen

  • 02:28: Gerlach beschreibt ein internationales Netzwerk von etwa 30 Wissenschaftlern, Ärzten und Researchern, das sich nach eigener Darstellung nicht einem der üblichen Pandemie-Lager zuordnen möchte.
  • 14:45: Erhorn berichtet, bereits vor Einführung der Covid-Impfstoffe ungewöhnliche und teilweise schwere Erkrankungsverläufe behandelt zu haben.
  • 18:01: Gerlach sagt, sein Netzwerk habe schon Anfang 2020 nach bekannten Molekülen und Pflanzenstoffen gegen Mechanismen des neuen Coronavirus gesucht.
  • 29:38: Erhorn schildert ihre damaligen Zweifel daran, Zellen durch mRNA zur Produktion des Spike-Proteins anzuregen.
  • 37:05: Gerlach unterscheidet Spike-Protein aus Infektion und Impfung und erklärt beide Quellen für medizinisch relevant.
  • 39:08: Die Gäste argumentieren, dass sich bei vielen Patienten mögliche Impf- und Infektionsfolgen nicht sinnvoll voneinander trennen ließen.
  • 40:14: Gerlach bezeichnet das beobachtete Geschehen als multisystemisches Krankheitsbild, das verschiedene Organsysteme betreffen könne.
  • 43:29: Erhorn nennt Mikrozirkulationsstörungen als eines der häufig von ihr beobachteten Probleme.
  • 46:22: Sie berichtet, Veränderungen auch bei Menschen zu sehen, die sich selbst nicht als krank wahrnehmen.
  • 49:42: Erhorn beschreibt einen Kapillarblut-Schnelltest zum Nachweis von Spike.
  • 52:00: Gerlach berichtet von mehr als 700 ausgewerteten Tests; ungefähr 66 Prozent seien positiv gewesen.
  • 54:44: Für 9.200 Laborergebnisse des MMD berichtet Gerlach von einer Verdopplung der Spike-Positivrate von 2025 auf 2026.
  • 56:07: Gerlach beziffert aktuell gefundenes Spike nach seiner Auswertung auf ungefähr 90 Prozent Virus-Spike und zehn Prozent Impf-Spike.
  • 1:13:33: Die Gäste erklären, dass eine Bezifferung der Zahl Betroffener stark von der Definition abhänge.
  • 1:16:17: Gerlach nennt für die USA etwa sieben Prozent symptomatisch erfasste Long-Covid-Fälle.
  • 1:17:32: Unter Einbeziehung einer von ihm angenommenen „Schattenpopulation“ schätzt er zwölf bis 14 Prozent der US-Bevölkerung als betroffen ein.
  • 1:19:18: Gerlach berichtet von einem diagnostischen Panel mit etwa 18 bis 20 Parametern.
  • 1:28:27: Er schätzt den Anteil besonders schwerer Long-Covid-Fälle auf ungefähr fünf bis acht Prozent.
  • 1:30:41: Gerlach stellt klar, dass ein Spike-Nachweis seiner Auffassung nach nicht zwangsläufig bedeutet, dass jemand erkrankt.
  • 1:32:02: Er sagt, seine Gruppe beobachte bislang keine Entspannung, sondern eine zunehmende Problematik.
  • 1:37:55: Als langfristiges Ziel nennen die Gäste die Stärkung beziehungsweise Stabilisierung des Immunsystems statt der ausschließlichen Behandlung einzelner Erreger.
  • 2:01:59: Im Therapieteil sprechen sie über Antihistaminika, Mikronährstoffe, Nasensprays und individuell zusammengesetzte Behandlungen.
  • ca. 2:10: Erhorn und Gerlach beschreiben den Darm als mögliches Reservoir beziehungsweise weiteren Ansatzpunkt bei fortbestehenden Beschwerden.
  • 2:44:41: Die Gäste rufen Ärzte, Therapeuten und Patienten dazu auf, sich mit ihren diagnostischen und therapeutischen Konzepten auseinanderzusetzen.
  • 3:03:44: Gerlach spricht von etwa 290 bis 300 noch offenen „Blackbox-Projekten“ seiner Forschungsgruppe.

Genannte Personen und Organisationen

  • Ben – Moderator von „ungeskriptet“
  • Ursula Erhorn – Ärztin
  • Joachim Gerlach – Forscher und Unternehmer
  • Jonathan – Bekannter des Moderators und Long-Covid-Patient
  • MMD Magdeburg – als Labor für detaillierte Spike-Untersuchungen genannt
  • Rapid Research Alliance for Post Infectious Disease – von Gerlach beschriebene Forschungsorganisation
  • World Council for Health
  • Wuhan Institute of Virology
  • MIT
  • Anthony Fauci
  • Robert F. Kennedy Jr.
  • AstraZeneca
  • Washington Post
  • Grok
  • Claude
  • Dr. Jäger – Vorname im Transkript nicht sicher verständlich
  • Shankara/Shankaran – Schreibweise im Transkript nicht eindeutig
  • Carlo – Nachname im Transkript nicht zuverlässig verständlich
  • Weitere Namen wie Stephanie Seneff, Paul Marik, Pierre Kory und Jay Bhattacharya scheinen angesprochen zu werden, sind im Transkript jedoch teilweise stark fehlerhaft transkribiert.

Genannte Zahlen und konkrete Angaben

  • Forschungsnetzwerk: ca. 30 Personen
  • Spike-Survey: mehr als 700 Testergebnisse
  • Davon laut Gerlach: ca. 66 % Spike-positiv
  • MMD-Auswertung: ca. 9.200 Laborergebnisse
  • Laut Gerlach: Verdopplung der Spike-Positivrate von 2025 auf 2026
  • Aktuelles Verhältnis laut Gerlach: ca. 90 % Virus-Spike / 10 % Impf-Spike
  • Deutschland: 148 Millionen Covid-Impfdosen werden im Gespräch genannt
  • USA: ca. 7 % symptomatisch als Long Covid eingeordnet
  • Gerlachs erweiterte Schätzung für die USA: ca. 12–14 %
  • Besonders schwere Fälle: nach seiner Schätzung ca. 5–8 % der Long-Covid-Patienten
  • Diagnostisches Panel: 18–20 Parameter
  • Schnelltest: im Gespräch etwa 34–35 Euro
  • Von Gerlach genannte offene Forschungsfragen: ca. 290–300 „Blackbox-Projekte“
  • Vorheriger Spike-Kongress: laut Gerlach ca. 16.000 Live-Teilnehmer
  • Gerlach nennt für Deutschland seit 2020 eine zusätzliche Sterblichkeit von insgesamt ungefähr 492.000 Fällen gegenüber einer von ihm verwendeten Erwartungsrechnung.
  • Für SARS-CoV-2 beziehungsweise Impfung nennt Gerlach bis zu 16.000–18.000 epigenetische Dysregulationen.
  • Gesamtlaufzeit des Gesprächs: ca. 3 Stunden 12 Minuten

Genannte Quellen, Bücher, Studien oder Dokumente

Konkrete bibliografische Titel werden überwiegend nicht genannt. Erwähnt werden:

  • ein Survey mit mehr als 700 Spike-Schnelltests
  • eine Auswertung von etwa 9.200 Laborergebnissen des MMD
  • eigene Publikationen von Gerlachs Forschungsumfeld zum Spike-Protein
  • eine nach Gerlachs Aussage peer-reviewte Arbeit zur Immundysregulation nach SARS-CoV-2
  • eine Untersuchung mit MRT-Aufnahmen nach asymptomatischen Omikron-Infektionen bei jungen Probanden
  • epidemiologische Daten zu Manaus
  • Obduktionsberichte mit Untersuchungen des Gehirns
  • Arbeiten zu SARS, Coronaviren, Mikrozirkulation, Mastzellen und weiteren Mechanismen

Exakte Studiennamen, Autorenlisten oder Publikationsdaten werden an den entsprechenden Stellen des Transkripts meist nicht genannt.

Unklare oder nicht sicher zuordenbare Stellen

Mehrere medizinische Fachbegriffe und Eigennamen sind im automatischen Transkript deutlich fehlerhaft wiedergegeben. Das betrifft insbesondere verschiedene Medikamentennamen, Laborbegriffe sowie die Namen einzelner Ärzte und Wissenschaftler. Auch die genaue Bezeichnung einiger von Gerlach entwickelter beziehungsweise mitentwickelter Produkte ist nicht zuverlässig verständlich.

Die Zahl von 66 Prozent bezieht sich ausdrücklich auf die im Survey getesteten Personen und wird im Gespräch nicht als repräsentative Erhebung der Gesamtbevölkerung beschrieben.

Transparenzhinweis: Diese Zusammenfassung verdichtet ausschließlich die im Video geäußerten Inhalte. Sie enthält keine inhaltliche Bewertung oder externe Faktenprüfung. Aussagen in der Zusammenfassung sind den jeweiligen Sprechern zuzurechnen und nicht als redaktionelle Position der Plattform zu verstehen. Näheres zur Arbeitsweise finden Sie hier.

Inhaltsangabe

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