Podcast

Stefan Homburg über Corona-Politik, RKI-Protokolle, Impfpflicht und die Rolle der Medien

(geschätzte Lesezeit:

13

Minuten)

Originaltitel:

Neue Beweise: Alles war gelogen (Prof. Dr. Homburg)

Veröffentlicht am:

22. April 2026

Person:

Dauer:

2:38:45

Kurzbeschreibung

Professor Stefan Homburg spricht mit Ben Berndt über seinen Bruch mit Politik, Wissenschaftsbetrieb und öffentlich-rechtlichen Medien seit 2020. Im Mittelpunkt stehen die Corona-Maßnahmen, interne RKI-Protokolle, die Arbeit der Enquete-Kommission, Impfpflicht und Fremdschutz sowie Homburgs Einschätzungen zur WHO, zu Bill Gates, zur Medienberichterstattung und zur politischen Meinungsbildung.

Zusammenfassung

Vom politischen Berater zum Regierungskritiker

Stefan Homburg beschreibt zunächst seinen beruflichen Werdegang und sein früheres Verhältnis zu Politik und Medien. Als Wissenschaftler habe er mehrere Bundesregierungen beraten, in politischen Kommissionen mitgearbeitet und sei regelmäßig in öffentlich-rechtlichen Talksendungen aufgetreten. Nach seiner Darstellung wurden mögliche Gäste vor solchen Sendungen ausführlich von Redaktionen befragt. Diese Gespräche hätten dazu gedient, Positionen und Eignung für das geplante Format zu prüfen.

Einen ersten Bruch mit dem politischen Betrieb verortet Homburg in der Eurokrise ab 2007 beziehungsweise 2008. Er habe die sogenannte Eurorettung als Vertragsbruch und vor allem als Bankenrettung betrachtet. Diese Kritik sei damals jedoch noch Bestandteil eines akzeptierten öffentlichen Meinungsspektrums gewesen. Obwohl er als Regierungskritiker aufgetreten sei, habe er weiterhin Interviews geben und an Fernsehdiskussionen teilnehmen können.

Die Entwicklung ab 2020 bewertet Homburg dagegen als grundlegend anders. Er spricht von einem „Zivilisationsbruch“, weil Kritik seiner Wahrnehmung nach nun berufliche, strafrechtliche und gesellschaftliche Konsequenzen habe nach sich ziehen können. Ärzte, Beamte, Wissenschaftler und andere Berufsgruppen hätten bei abweichenden Positionen mit Entlassungen, Verfahren oder sozialer Ausgrenzung rechnen müssen.

Der Lockdown und die RKI-Grafik

Homburg erinnert sich an den Beginn des ersten Lockdowns im März 2020. Zunächst habe er die Maßnahmen noch als möglicherweise übertriebene Reaktion auf eine unsichere Lage verstanden. Entscheidend sei für ihn der 15. April 2020 gewesen. An diesem Tag habe eine RKI-Grafik gezeigt, dass der sogenannte R-Wert bereits vor dem Lockdown unter eins gefallen sei und sich durch den Lockdown nicht sichtbar verändert habe.

Homburg argumentiert, aus dieser Grafik hätte die Aufhebung der Maßnahmen folgen müssen. Stattdessen hätten Bund und Länder eine Fortsetzung beschlossen. Für ihn sei damit klar geworden, dass es sich nicht lediglich um gewöhnliche politische Fehler handle. Er zeigte die Grafik anschließend in einem Interview, das nach seiner Darstellung mehr als eine Million Aufrufe erreichte.

Öffentlich-rechtliche Sendungen hätten die Grafik daraufhin ebenfalls aufgegriffen, ihn selbst jedoch nicht eingeladen. Stattdessen seien andere Fachleute präsentiert worden, die die Grafik so interpretiert hätten, dass sie die Regierungspolitik bestätige. Homburg schildert dies als prägendes Erlebnis für seinen Vertrauensverlust gegenüber etablierten Medien.

Medien, Nachrichten und politische Wirkung

Ein großer Teil des Gesprächs behandelt Homburgs Kritik an öffentlich-rechtlichen Medien. Er vertritt die Auffassung, dass insbesondere die Tagesschau regelmäßig regierungsnahe oder politisch links ausgerichtete Positionen vermittle. Fehlerhafte oder später korrigierte Meldungen würden zunächst prominent verbreitet, während Berichtigungen kaum dieselbe Reichweite erhielten.

Als Beispiele nennt er Berichte über den Einschlag an einem Krankenhaus im Gazastreifen, die Correctiv-Recherche zu einem Treffen in Potsdam und eine Tagesschau-Meldung über angeblich verbreitete Deepfake-Videos. Nach Homburgs Darstellung hätten solche Meldungen große politische Wirkung entfaltet, während spätere Änderungen oder Korrekturen nur wenig wahrgenommen worden seien.

Die starke Stellung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks erklärt er mit dessen Finanzierung. Er sieht ein gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis: Die Politik sichere die verpflichtende Finanzierung, während die Sender im Gegenzug überwiegend Positionen verbreiteten, die die Regierung nicht grundsätzlich gefährdeten. Ben Berndt greift diesen Gedanken auf und vergleicht die Milliardenbudgets etablierter Medien mit kleinen Podcast- und YouTube-Formaten, die trotz geringer Mittel teilweise größere Reichweiten erzielten.

Homburg führt diesen Erfolg darauf zurück, dass alternative Formate stärker auf die Interessen des Publikums eingingen, weniger konfrontativ inszeniert seien und Positionen zuließen, die in klassischen Talkshows kaum vorkämen.

Die Enquete-Kommission zur Corona-Aufarbeitung

Homburg berichtet ausführlich über seine Tätigkeit als ständiger Sachverständiger in der Enquete-Kommission des Bundestages. Die Kommission werde öffentlich als Instrument zur Aufarbeitung, Versöhnung und Überwindung gesellschaftlicher Spaltungen dargestellt. Nach seiner Einschätzung wolle die Mehrheit der Mitglieder jedoch zentrale Entscheidungen und Daten nicht untersuchen.

Als Beispiel nennt er Daten des Paul-Ehrlich-Instituts und der Kassenärztlichen Vereinigungen. Über die SafeVac-App hätten etwa 700.000 Menschen Angaben zu Impfstatus und möglichen Beschwerden gemacht. Diese Daten sowie weitere medizinische Abrechnungsdaten seien nach seiner Darstellung bis heute nicht vollständig veröffentlicht worden.

Homburg habe in der Kommission beantragt, dass der Bundestag die Herausgabe dieser Daten verlangt. Die Mehrheit der Kommission habe dies abgelehnt. Ebenso sei ein Antrag gescheitert, Grafiken während der Sitzungen zu zeigen. Homburg wollte damit unter anderem Sterblichkeitsverläufe und andere statistische Entwicklungen darstellen. Zunächst seien urheberrechtliche Gründe genannt worden, später habe die Mehrheit grundsätzlich gegen die Präsentation von Grafiken gestimmt.

Nach seiner Darstellung werden entsprechende Verfahrensentscheidungen in nichtöffentlichen Sitzungen getroffen. Anträge dürften inzwischen teilweise nicht mehr mündlich begründet werden, sondern würden ohne Aussprache abgestimmt. Homburg erwartet deshalb, dass der Abschlussbericht überwiegend die bisherige Politik bestätigen werde und abweichende Bewertungen nur in Sondervoten erscheinen könnten.

RKI-Protokolle und interne Lageeinschätzungen

Homburg bezeichnet die veröffentlichten internen RKI-Protokolle als einen wesentlichen Erkenntnisgewinn. Er argumentiert, sie zeigten, dass das RKI intern eine weniger bedrohliche Lage beschrieben habe als öffentlich.

Als Beispiel nennt er einen internen Vermerk vom 24. März 2020, nach dem die Grippewelle bereits beendet gewesen sei. Über seine Meldesysteme habe das RKI zudem erkennen können, dass schwere Atemwegserkrankungen bereits Anfang März zurückgingen. Trotzdem habe es den Lockdown unterstützt und öffentlich nicht auf diese Entwicklung hingewiesen.

Ähnliche Aussagen erkennt Homburg in später veröffentlichten Protokollen des Kölner Gesundheitsamtes. Dort sei im März 2020 festgehalten worden, dass Krankenhäuser so leer seien, dass wirtschaftliche Schwierigkeiten drohten. Gleichzeitig sei öffentlich vor überlasteten Kliniken und einer möglichen Triage gewarnt worden.

Das RKI beschreibt Homburg nicht als unabhängige wissenschaftliche Einrichtung, sondern als weisungsgebundene Bundesoberbehörde unter dem Bundesgesundheitsministerium. Er verweist dabei auf militärische Führungsstrukturen im Ministerium während der Pandemie und argumentiert, die Krisenpolitik sei nicht ausschließlich medizinisch gesteuert worden.

Pandemie der Ungeimpften, Fremdschutz und Impfpflicht

Ein Schwerpunkt des Gesprächs ist die politische Kommunikation zur Impfung. Homburg verweist auf ein internes RKI-Protokoll, in dem festgehalten worden sei, dass die Aussage von der „Pandemie der Ungeimpften“ nicht zutreffe. Gleichzeitig habe der Gesundheitsminister diese Formulierung weiterhin öffentlich verwendet.

Ben Berndt erinnert sich daran, dass die Impfung ursprünglich als Schutz vor Ansteckung und Weitergabe dargestellt worden sei. Er widerspricht deshalb späteren Aussagen, Fremdschutz sei nie versprochen worden. Homburg nennt als weiteres Beispiel die Begründung für die 2G-Regel. Diese sei politisch damit erklärt worden, Geimpfte vor Ungeimpften zu schützen.

Beide sprechen über verschiedene Phasen der Impfkampagne: anfängliche Priorisierung und hohe Nachfrage, Impfaktionen mit Anreizen wie Bratwürsten, später zunehmenden Druck durch 2G- und 3G-Regeln sowie schließlich die einrichtungsbezogene Impfpflicht.

Homburg erinnert an die Bundestagsabstimmung vom 7. April 2022 über verschiedene Modelle einer allgemeinen Impfpflicht. Nach seiner Darstellung wollten große Teile von SPD, Grünen, Linken und Union eine Pflicht, blockierten sich jedoch wegen unterschiedlicher Modelle gegenseitig. Die AfD habe geschlossen dagegen gestimmt, Teile der FDP ebenfalls. Homburg betont, vor der Bundestagswahl 2021 hätten nahezu alle Parteien eine allgemeine Impfpflicht ausgeschlossen. Kurz nach der Wahl hätten zahlreiche Politiker ihre Position geändert.

WHO, Bill Gates und Pandemie-Finanzierung

Homburg verbindet die Corona-Politik mit längerfristigen Pandemieplanungen und wirtschaftlichen Interessen. Er verweist auf Dokumente aus den veröffentlichten Epstein-Unterlagen. Nach seiner Darstellung zeigen diese, dass Jeffrey Epstein, Bill Gates und Vertreter von JP Morgan bereits ab 2011 über Pandemie-Finanzierungsmodelle, Zertifikate und derivative Finanzprodukte gesprochen hätten.

Er beschreibt eine geplante „Calloption auf Pandemien“ als ein Finanzinstrument, dessen Wert bei Eintritt einer Pandemie steigen könne. Dies vergleicht er mit einer Versicherung auf das Haus eines anderen: Wer vom Schadensfall profitiere, erhalte einen problematischen wirtschaftlichen Anreiz.

Eine von JP Morgan 2015 organisierte Konferenz habe Pandemiefragen mit Bankenvertretern, der Weltbank und Bill Gates behandelt. Homburg hebt hervor, dass medizinische Praktiker dabei kaum vertreten gewesen seien. Eine in den Dokumenten erwähnte spätere Einbindung der WHO deutet er als Zeichen dafür, dass die Organisation für bereits bestehende Vorhaben genutzt werden sollte.

Die WHO sei nach Homburgs Darstellung zunehmend von zweckgebundenen privaten Geldern abhängig geworden. Während früher der Großteil der Finanzierung von Staaten gekommen sei, stamme inzwischen ein großer Anteil von privaten Geldgebern. Besonders Bill Gates und seine Stiftung hätten dadurch erheblichen Einfluss.

Homburg verweist außerdem auf Gates’ Investition von 50 Millionen Euro beziehungsweise Dollar in BioNTech im Herbst 2019. Später habe Gates seine Beteiligung mit hohem Gewinn verkauft und sich anschließend kritisch zur damaligen mRNA-Technologie geäußert. Homburg sieht darin ein Beispiel für die wirtschaftlichen Interessen rund um die Pandemie.

Schweden, Sterblichkeit und das Ende der Maßnahmen

Homburg stellt Schweden als zentralen Vergleichsfall dar. Das Land habe auf einen umfassenden Lockdown und flächendeckende Schulschließungen verzichtet. Die von deutschen Politikern und Fachleuten vorhergesagte Katastrophe sei dort nach seiner Darstellung nicht eingetreten.

Er verweist auf eine später im „Lancet“ veröffentlichte Untersuchung zur Sterblichkeit in europäischen Ländern während der von der WHO definierten Pandemiejahre. Seiner Darstellung zufolge habe Schweden dabei besonders günstig abgeschnitten. Dies entspreche früheren Pandemieplänen und medizinischer Fachliteratur, die Lockdowns und Schulschließungen nicht empfohlen hätten.

Homburg betont, die Maßnahmen seien nicht frühzeitig beendet, sondern später sogar verschärft worden. Die Bundesnotbremse mit Ausgangssperren und automatischen Schulschließungen sei erst mehr als ein Jahr nach Beginn der Pandemie beschlossen worden.

Das mediale Ende der Corona-Zeit verbindet er mit dem russischen Angriff auf die Ukraine. Am Tag des Angriffs seien tägliche PCR- und Inzidenzzahlen aus den Nachrichtensendungen verschwunden. Kurz zuvor seien Demonstrationen aus Infektionsschutzgründen kritisiert worden; wenig später hätten Politiker zu großen Demonstrationen für die Ukraine aufgerufen. Homburg interpretiert dies als abrupten Themenwechsel, nicht als medizinisch begründetes Ende.

Demonstrationen, gesellschaftliche Spaltung und Meinungsfreiheit

Homburg schildert eigene Erfahrungen mit Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen. Die Teilnehmer seien seiner Beobachtung nach häufig Familien, ältere Menschen und Personen gewesen, die gegen Schulschließungen, Lockdowns oder Impfpflicht protestierten.

Er wirft Medien vor, solche Demonstrationen über einzelne Personen mit Reichsflaggen oder extremistischen Symbolen als rechtsextrem dargestellt zu haben. Teilweise vermutet er, dass entsprechende Personen bewusst platziert worden seien. Ben Berndt äußert Zweifel an dieser konkreten Annahme und hält es für wahrscheinlicher, dass Medien gezielt besonders extreme oder ungeschickte Teilnehmer auswählten.

Homburg berichtet außerdem von Gegendemonstrationen und Störungen durch Antifa-Gruppen. Bei Veranstaltungen in Hannover, Kassel und Berlin habe es Blockaden, laute Beschallung, Feuerwerkskörper und Konflikte mit der Polizei gegeben. Nach seiner Darstellung hätten sich viele Gegendemonstranten als Verteidiger gegen Faschismus verstanden, obwohl sie staatliche Maßnahmen und Einschränkungen von Grundrechten unterstützten.

Beide Gesprächspartner diskutieren die gesellschaftliche Verhärtung zwischen politischen Lagern. Homburg argumentiert, jede Seite betrachte sich selbst als moralisch gut und die Gegenseite als gefährlich. Dadurch werde eine Verständigung erschwert.

Erinnerung und mögliche Wiederholung

Homburg rechnet nicht mit einer umfassenden politischen Entschuldigung. Sein Ziel sei vor allem, eine schnelle Wiederholung ähnlicher Maßnahmen zu verhindern. Dafür müsse die Erinnerung an die Abläufe wachgehalten werden.

Er zieht einen Vergleich zur Schweinegrippe 2009. Damals habe es ebenfalls massive Warnungen, Impfstoffbestellungen und später Kritik an der WHO und an Impfnebenwirkungen gegeben. Bereits rund zehn Jahre später sei die Erinnerung daran weitgehend verblasst gewesen.

Als Beispiel nennt er die Dokumentation „Profiteure der Angst“, die 2015 auf Phoenix ausgestrahlt worden sei. Darin seien teilweise dieselben Akteure behandelt worden, die auch 2020 wieder eine Rolle gespielt hätten.

Homburg hält Whistleblower und institutionell geschützte Kritiker für entscheidend. Gleichzeitig verweist er auf Fälle von Beamten, Richtern und Ärzten, die seiner Darstellung nach berufliche oder strafrechtliche Konsequenzen erlitten hätten. Dies erkläre, weshalb viele Personen trotz interner Zweifel geschwiegen hätten.

Zum Abschluss fragt Ben Berndt, welche Botschaft Homburg sich selbst hinterlassen würde, wenn er am nächsten Morgen ohne Erinnerungen aufwachte. Homburg antwortet, der Hinweis würde seine Frau betreffen. Nach 34 gemeinsamen Jahren wäre für ihn entscheidend, wieder Kontakt zu ihr aufzunehmen.

Zentrale Aussagen

  • Homburg beschreibt die Eurokrise als ersten politischen Bruch, während Regierungskritik damals noch öffentlich akzeptiert gewesen sei. 00:05:58
  • Den Umgang mit Kritik seit 2020 bezeichnet er als grundlegenden gesellschaftlichen und institutionellen Bruch. 00:10:01
  • Eine RKI-Grafik habe gezeigt, dass der R-Wert bereits vor dem Lockdown unter eins lag und durch die Maßnahme nicht sichtbar verändert wurde. 00:14:28
  • Homburg wirft öffentlich-rechtlichen Medien vor, fehlerhafte Meldungen prominent zu verbreiten, Korrekturen jedoch kaum sichtbar zu machen. 00:21:16
  • Nach seiner Einschätzung verhindert die Mehrheit der Enquete-Kommission eine umfassende Aufarbeitung der Corona-Politik. 00:41:06
  • Die Kommissionsmehrheit habe die Anforderung von SafeVac- und KV-Daten abgelehnt. 00:43:45
  • Auch die Präsentation statistischer Grafiken sei durch Mehrheitsbeschluss untersagt worden. 00:46:08
  • Homburg sieht zwischen Politik und öffentlich-rechtlichem Rundfunk ein gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis. 00:55:45
  • Die RKI-Protokolle zeigten nach seiner Interpretation, dass intern keine außergewöhnliche Gefahrenlage erkannt worden sei. 01:04:18
  • Dokumente aus den Epstein-Unterlagen belegten nach Homburgs Darstellung frühzeitige Planungen für Pandemie-Finanzinstrumente. 01:05:27
  • Private zweckgebundene Finanzierungen hätten den Einfluss von Bill Gates auf die WHO vergrößert. 01:14:38
  • Homburg verweist auf Gates’ Investition in BioNTech 2019 und den späteren Verkauf der Beteiligung. 01:18:34
  • Die Universität Hannover habe sich von seinem Vergleich mit 1933 distanziert, ihn jedoch nicht entlassen. 01:22:14
  • Ein geändertes Disziplinarrecht erleichtere nach seiner Darstellung die Entfernung von Beamten aus dem Dienst. 01:24:27
  • Interne RKI-Protokolle hätten festgehalten, dass die Aussage von der „Pandemie der Ungeimpften“ nicht zutraf. 01:37:19
  • Schweden habe ohne umfassenden Lockdown keine von deutschen Verantwortlichen vorhergesagte Katastrophe erlebt. 01:38:38
  • Die Corona-Berichterstattung sei mit Beginn des Ukrainekrieges abrupt aus den Nachrichtensendungen verschwunden. 01:43:39
  • Fremdschutz sei öffentlich als Begründung für Impfung, 2G-Regeln und Grundrechtseingriffe verwendet worden. 01:48:35
  • Verschiedene Modelle einer allgemeinen Impfpflicht seien am 7. April 2022 nur durch gegenseitige Blockaden der Befürworter gescheitert. 01:53:42
  • Vor der Bundestagswahl 2021 hätten Politiker eine Impfpflicht ausgeschlossen und ihre Position kurz danach geändert. 01:57:27
  • Homburg sieht unzureichend informierte Wähler als strukturelles Problem parlamentarischer Demokratien. 01:59:26
  • Medien könnten Demonstrationen durch Auswahl einzelner Teilnehmer in eine bestimmte politische Richtung einordnen. 02:06:31
  • Homburg beschreibt Konflikte zwischen Corona-Demonstranten, Antifa-Gruppen und Polizei. 02:13:50
  • Beide politischen Lager betrachteten sich selbst als moralisch gut und die Gegenseite als gefährlich. 02:24:18
  • Homburg erwartet, dass sich vergleichbare Mechanismen wiederholen könnten, sobald die gesellschaftliche Erinnerung verblasst. 02:26:55
  • Seine wichtigste persönliche Verbindung sei nach eigener Aussage die Beziehung zu seiner Frau. 02:37:34

Genannte Personen und Organisationen

  • Stefan Homburg
  • Ben Berndt
  • Angela Merkel
  • Jens Spahn
  • Karl Lauterbach
  • Christian Drosten
  • Lothar Wieler
  • Bill Gates
  • Jeffrey Epstein
  • Joe Biden
  • Olaf Scholz
  • Robert Habeck
  • Annalena Baerbock
  • Nancy Faeser
  • Christine Lagarde
  • Theo Waigel
  • Gerhard Schröder
  • Christian Wulff
  • Stefan Weil
  • Anthony Fauci
  • Thomas Mertens
  • Matthias Desmet
  • Wolfgang Wodarg
  • Stefan Kohn
  • Christian Dettmar
  • Ulrike Guérot
  • Johannes B. Kerner
  • Sandra Maischberger
  • Maybrit Illner
  • Markus Lanz
  • Ingo Zamperoni
  • Robert-Koch-Institut
  • Paul-Ehrlich-Institut
  • Ständige Impfkommission
  • Weltgesundheitsorganisation
  • Deutscher Bundestag
  • Enquete-Kommission
  • Bundesgesundheitsministerium
  • Leibniz Universität Hannover
  • Kölner Gesundheitsamt
  • ARD
  • ZDF
  • Tagesschau
  • Tagesthemen
  • Correctiv
  • HateAid
  • JP Morgan
  • Weltbank
  • BioNTech
  • Pfizer
  • Gates-Stiftung
  • AfD
  • SPD
  • CDU/CSU
  • Bündnis 90/Die Grünen
  • FDP
  • Die Linke
  • BSW
  • Antifa
  • Omas gegen Rechts

Genannte Zahlen und konkrete Angaben

  • Homburg habe drei Bundesregierungen beraten.
  • Der erste Lockdown begann nach seiner Darstellung am 23. März 2020.
  • Die entscheidende RKI-Grafik sei am 15. April 2020 Thema der Ministerpräsidentenkonferenz gewesen.
  • Das Interview mit der Grafik habe etwa 1,3 Millionen Aufrufe erreicht.
  • Die Enquete-Kommission bestehe aus 28 Mitgliedern.
  • Die SafeVac-App sei von etwa 700.000 Personen genutzt worden.
  • In Deutschland sterben laut Homburg ungefähr eine Million Menschen pro Jahr.
  • Die internen RKI-Protokolle umfassten etwa 4.000 Seiten.
  • Bill Gates habe im Herbst 2019 rund 50 Millionen in BioNTech investiert.
  • Die WHO erhalte nach Homburgs Darstellung heute ungefähr 20 Prozent staatliche und 80 Prozent private Mittel.
  • Die Bundesnotbremse sei mehr als ein Jahr nach Pandemiebeginn eingeführt worden.
  • Die Abstimmung über eine allgemeine Impfpflicht fand am 7. April 2022 statt.
  • Das mittlere Alter der sogenannten Corona-Toten habe laut RKI bei etwa 83 Jahren gelegen.
  • Homburg verweist auf 34 Ehejahre.
  • Die Schweinegrippe lag zu Beginn der Corona-Zeit ungefähr zehn Jahre zurück.
  • Homburg schätzt, dass die Erinnerung an Corona nach etwa 15 Jahren weitgehend verblassen könnte.

Genannte Quellen, Bücher, Studien oder Dokumente

  • Interne Protokolle des Robert-Koch-Instituts
  • Protokolle des Kölner Gesundheitsamtes
  • SafeVac-Daten des Paul-Ehrlich-Instituts
  • Daten der Kassenärztlichen Vereinigungen
  • Epidemiologisches Bulletin des RKI
  • Nationaler Pandemieplan des RKI
  • Pfizer-Zulassungsstudie vom 10. Dezember 2020
  • Ein im Gespräch nicht näher bezeichneter Artikel im Lancet zur Sterblichkeit europäischer Länder
  • Veröffentlichte Epstein-Unterlagen beziehungsweise „Epstein Files“
  • WHO-Finanzberichte
  • „Inside Tagesschau“ von Alexander Teske
  • Ein Buch von Matthias Desmet über Totalitarismus und Massenbildung; der genaue deutsche Titel wird nicht eindeutig genannt
  • Phoenix-Dokumentation „Profiteure der Angst“ aus dem Jahr 2015
  • Amtliche Videoaufzeichnungen der Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages
  • Rundblick, niedersächsische Verwaltungszeitung
  • Ein früherer Beitrag Homburgs in der Welt über Schweden

Unklare oder nicht sicher zuordenbare Stellen

  • Mehrere Namen sind im automatisch erzeugten Transkript fehlerhaft oder nur phonetisch wiedergegeben.
  • Der genaue Titel des erwähnten Buches von Matthias Desmet wird nicht eindeutig genannt.
  • Die konkrete Lancet-Studie wird ohne Titel, Autoren oder Erscheinungsdatum erwähnt.
  • Bei einzelnen geschilderten Medienmeldungen und Gerichtsentscheidungen werden keine vollständigen Aktenzeichen oder Dokumenttitel genannt.
  • Homburg bezeichnet eine Person zeitweise als „amerikanischen Gesundheitsminister“, obwohl aus dem Gesprächskontext Anthony Fauci gemeint sein dürfte; die genaue Amtsbezeichnung wird im Transkript nicht geklärt.
  • Die Aussage, ein Demonstrant mit Reichsflagge sei von öffentlich-rechtlichen Medien beauftragt worden, wird als Homburgs Vermutung dargestellt und im Gespräch von Ben Berndt ausdrücklich hinterfragt.

Transparenzhinweis: Diese Zusammenfassung verdichtet ausschließlich die im Video geäußerten Inhalte. Sie enthält keine inhaltliche Bewertung oder externe Faktenprüfung. Aussagen in der Zusammenfassung sind den jeweiligen Sprechern zuzurechnen und nicht als redaktionelle Position der Plattform zu verstehen. Näheres zur Arbeitsweise finden Sie hier.

Inhaltsangabe

WERBUNG

Kees van der Pijl

Israel und 9/11

Der Aufstieg des atlantischen Zionismus

Der renommierte Politikwissenschaftler Kees van der Pijl analysiert die Hintergründe des "War on Terror", den die USA gegen Israels Feinde führen. Van der Pijl zeigt, dass diese Hintergründe bis Jahrzehnte vor den Anschlägen des 11. September reichen und die politischen Strukturen Israels und der USA weit vernetzt sind.

Mehr erfahren ...