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Sabine Mertens über die Erkrankung ihres Sohnes nach der COVID-Impfung, seinen assistierten Suizid und die Klage gegen BioNTech

(geschätzte Lesezeit:

12

Minuten)

Originaltitel:

Ich impfte gegen COVID - dann starb mein Sohn

Veröffentlicht am:

28. Januar 2026

Person:

Dauer:

2:43:40

Kurzbeschreibung

Sabine Mertens schildert im Gespräch mit Moderator Ben die fortschreitende Erkrankung ihres Sohnes Pascal, die sie auf dessen COVID-Impfung zurückführt. Sie berichtet über die medizinische Behandlung, den Umgang mit Ärzten, Krankenkassen und Behörden, Pascals Entscheidung für einen assistierten Suizid sowie den Rechtsstreit gegen BioNTech.

Zusammenfassung

Impfzentrum und Beginn der Erkrankung

Sabine Mertens arbeitete während der COVID-Pandemie als gelernte Arzthelferin in einem Impfzentrum. Nach eigener Darstellung war sie zunächst von der Impfung überzeugt und betrachtete ihre Arbeit als gesellschaftlich wichtigen Beitrag. Sie empfahl ihrem damals 34-jährigen Sohn Pascal, sich ebenfalls beim Impfzentrum zu bewerben. Nachdem er dort eine Beschäftigung aufgenommen hatte, wurde ihm eine Impfung angeboten.

Pascal habe zunächst gezögert. Sabine Mertens habe ihm jedoch zugeredet und sich auf die Aussagen der Ärzte im Impfzentrum verlassen, wonach keine ernsthaften Nebenwirkungen zu erwarten seien. Zudem habe die Familie ihre älteren und vorerkrankten Angehörigen schützen wollen.

Pascal erhielt nach ihrer Erinnerung im Juni 2021 seine erste BioNTech-Impfung. Etwa zwei Wochen später sei er mit Fieber, Schüttelfrost, Husten und weiteren grippeähnlichen Symptomen erkrankt. Obwohl er noch nicht vollständig genesen gewesen sei und nach Darstellung seiner Mutter weiterhin Fieber gehabt habe, sei ihm rund drei Wochen später im Impfzentrum die zweite Dosis verabreicht worden.

In den folgenden Wochen seien neurologische Beschwerden aufgetreten. Pascal habe seinen Fuß nicht mehr richtig anheben können, sei gestolpert und mehrfach hingefallen. Später habe er kaum noch einen Sechserträger Wasser tragen, Knöpfe schließen oder einen Reißverschluss bedienen können. Ein Arzt im Impfzentrum habe gegenüber Sabine Mertens das Guillain-Barré-Syndrom als mögliche Erklärung genannt.

Suche nach einer Diagnose und erste Therapien

Die Familie suchte nach Angaben von Sabine Mertens zahlreiche Ärzte und Kliniken auf. Untersuchungen der Wirbelsäule und weitere diagnostische Maßnahmen hätten zunächst keine eindeutige Ursache ergeben. Pascals körperliche Fähigkeiten hätten sich währenddessen kontinuierlich verschlechtert.

Im Januar 2022 sei er mit einem Gehstock in eine Rehabilitationsklinik gekommen und mit einem Rollator entlassen worden. Seine bisherige Wohnung im vierten Stock sei zunehmend ungeeignet gewesen. Später habe die Familie eine barrierefreie Wohnung im Haus der Großeltern gefunden, die Pascal Unterstützung im Alltag ermöglicht habe.

Sabine Mertens recherchierte parallel im Internet nach möglichen Ursachen und Behandlungen. Sie stieß dabei auf Darstellungen, wonach durch die Impfung Autoantikörper ausgelöst werden könnten. Auf dieser Grundlage entschied sich die Familie für eine privat zu finanzierende Immunadsorption. Die Behandlung habe 18.000 Euro gekostet und sei durch einen Spendenaufruf finanziert worden.

Ende Oktober 2022 seien Mutter und Sohn für vier Wochen nach Hannover gegangen. Pascal habe dort an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine Blutwäsche erhalten, bei der nach Darstellung von Sabine Mertens Autoantikörper aus dem Blut gefiltert werden sollten. Eine dauerhafte Umkehrung der Beschwerden sei jedoch nicht eingetreten.

Weitere Behandlungen umfassten Physiotherapie, Ergotherapie, neurologische Rehabilitation und Immunglobuline. Letztere habe Pascal zunächst in einer Klinik und später regelmäßig zu Hause über eine Infusionspumpe erhalten. Sabine Mertens berichtet, dass diese Therapie den Zustand zeitweise stabilisiert, verlorene Fähigkeiten aber nicht zurückgebracht habe. Eine Packung mit zehn Ampullen beziffert sie auf 10.000 Euro.

Sie vertritt die Auffassung, dass ein früherer Beginn einer geeigneten Therapie den Krankheitsverlauf möglicherweise hätte bremsen können. Aus ihrer Sicht sei wertvolle Zeit verloren gegangen, weil Ärzte einen Zusammenhang mit der Impfung ausgeschlossen oder keine entsprechende Diagnose gestellt hätten.

Verschlechterung und ALS-Diagnose

Pascals Zustand habe sich über Jahre weiter verschlechtert. Er habe schließlich keine Gabel, kein Glas und keinen Trinkbecher mehr selbst halten können. Türen zu öffnen, sich anzuziehen oder andere alltägliche Handlungen auszuführen, sei nicht mehr möglich gewesen.

Nach mehreren Untersuchungen sei nach etwa drei Jahren amyotrophe Lateralsklerose diagnostiziert worden. Sabine Mertens berichtet, dass ALS zu Beginn wegen Pascals Alters ausgeschlossen worden sei. Für sie änderte die spätere Diagnose nichts an ihrer Überzeugung, dass die Erkrankung durch die Impfung ausgelöst worden sei. Sie erklärt im Gespräch, sie sei sich dieses Zusammenhangs „zu 100 Prozent“ sicher.

Pascal sei früher drogenabhängig gewesen, habe jedoch etwa 15 Jahre abstinent gelebt. Sabine Mertens kritisiert, dass diese Vorgeschichte von Ärzten und später auch vom Gericht hervorgehoben worden sei. Sie beschreibt ihn für die Zeit vor der Impfung als gesund, sportlich aktiv und selbstständig.

Erfahrungen im Impfzentrum

Ein größerer Teil des Gesprächs behandelt Sabine Mertens’ Erfahrungen im Impfzentrum. Sie berichtet von hohen Stundenlöhnen, einem starken organisatorischen Druck und dem Ziel, möglichst viele Menschen pro Tag zu impfen. Ärzte hätten ihrer Erinnerung nach etwa 180 Euro pro Stunde erhalten, sie selbst ungefähr 40 bis 45 Euro und Helfer des Deutschen Roten Kreuzes etwa 25 Euro.

Die Arbeit sei teilweise wie am Fließband organisiert gewesen. Vor Schichtbeginn seien die Beschäftigten über vorhandene Impfstoffe und Vorgaben informiert worden. Übrig gebliebene Dosen seien am Abend kurzfristig an Angehörige oder Bekannte vermittelt worden.

Nach Darstellung von Sabine Mertens wurden die Abstände zwischen den Impfungen im Verlauf mehrfach verkürzt. Dies habe bei ihr erste Zweifel ausgelöst. Hinzu seien Berichte über Infektionen trotz Impfung und wechselnde Regelungen gekommen.

Sie berichtet außerdem von der Impfung von Kindern. In einem Fall habe ein Kinderarzt sie angewiesen, einem widerstrebenden Kind die Spritze durch den Pullover zu geben. Sie habe dies einmal getan und danach entschieden, an solchen Kinderimpfungen nicht mehr mitzuwirken. In einer späteren Phase habe sie einzelnen verunsicherten Menschen im Impfzentrum geraten, sich nicht impfen zu lassen beziehungsweise zunächst ärztlichen Rat einzuholen.

Ärzte, Behörden und Krankenkasse

Sabine Mertens beschreibt wiederkehrende Auseinandersetzungen mit Ärzten, Kliniken, der Krankenkasse und Behörden. Einige Ärzte hätten eine Impfreaktion ausdrücklich ausgeschlossen, ohne eine alternative Erklärung oder wirksame Behandlung anzubieten. Erst ein Arzt in Düsseldorf habe den Fall als mögliche Impfnebenwirkung an das Robert Koch-Institut und das Paul-Ehrlich-Institut gemeldet.

Auch das zuständige Gesundheitsamt habe sich nach ihrer Darstellung zunächst für nicht zuständig erklärt. Sie vertritt die Auffassung, dass Ärzte und Gesundheitsämter zur Meldung verpflichtet gewesen seien.

Durch öffentlichen Druck und Beiträge in sozialen Medien habe sie bei der Krankenkasse schließlich eine feste Ansprechpartnerin erhalten. Diese habe dabei geholfen, Behandlungen und Hilfsmittel zu organisieren. Dennoch seien viele Untersuchungen und Therapien privat zu bezahlen gewesen. Eine spezielle Laboruntersuchung habe beispielsweise rund 400 Euro gekostet.

Eine ältere Professorin und Privatärztin aus Hagen habe die Familie über längere Zeit behandelt. Sabine Mertens berichtet, diese Ärztin habe die Beschwerden früh mit der Impfung in Verbindung gebracht und eine gestörte Mikrozirkulation als mögliche Ursache angesehen. Zunächst sei Pascal mehrmals wöchentlich zu ihr gefahren, später habe die Ärztin Hausbesuche gemacht.

Krankenhausaufenthalte und Beatmung

Im Dezember 2024 sei Pascal mit einer schweren Lungenentzündung und einem positiven COVID-Test in ein Krankenhaus gekommen. Sabine Mertens berichtet, dass sie ihm dort ohne Wissen des Krankenhauses ein von der Professorin beschafftes antivirales Medikament gegeben habe. Der COVID-Test sei anschließend negativ gewesen, die Lungenentzündung habe sich jedoch weiter verschlechtert.

Wegen seiner Atemprobleme sei ein Tracheostoma angelegt worden. Pascal sei anschließend dauerhaft über eine Maschine beatmet worden. Nach einer weiteren Fachklinik und Versuchen, ihn von der Beatmung zu entwöhnen, sei er im Februar 2025 mit einem Intensivpflegedienst nach Hause entlassen worden.

Öffentliche Berichterstattung und Entschädigungsantrag

Durch Sabine Mertens’ öffentliche Berichte wurde nach ihrer Darstellung Arte auf die Familie aufmerksam. Ein Filmteam habe Pascals Alltag dokumentiert. Die Dreharbeiten hätten ihn psychisch stark belastet, weil ihm dabei erneut vor Augen geführt worden sei, wie viele Fähigkeiten er verloren hatte. Er habe sich damals als „80-jähriger Opa“ im Körper eines 35-Jährigen beschrieben.

Sabine Mertens berichtet zudem über einen Antrag beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe auf Anerkennung eines Impfschadens beziehungsweise Entschädigung. Dieser Antrag sei im Dezember 2021 gestellt worden und zum Zeitpunkt des Gesprächs noch nicht abschließend bearbeitet gewesen.

Klage gegen BioNTech

Die Familie verklagte BioNTech. Nach Darstellung von Sabine Mertens richtet sich die Klage nicht nur auf die unmittelbare Verursachung der Erkrankung, sondern insbesondere auf den Vorwurf, bestimmte mögliche Nebenwirkungen seien nicht ausreichend ausgewiesen worden.

Der erste Termin vor dem Landgericht Hagen sei verschoben worden. Als die Verhandlung schließlich stattgefunden habe, sei Pascal bereits verstorben gewesen. Sabine Mertens beschreibt das Verfahren als äußerst kurz. Die Richter hätten aus ihrer Sicht früh erkennen lassen, dass sie keinen Zusammenhang zwischen Impfung und Erkrankung annähmen. Auch Pascals frühere Drogenabhängigkeit sei angesprochen worden.

Nach der Abweisung wurde ein Rechtsmittel vorbereitet. Die Rechtsschutzversicherung habe jedoch zunächst geltend gemacht, der Anwalt habe eine Frist versäumt. Nun solle ein Schiedsgutachten klären, ob ein weiteres Verfahren hinreichende Erfolgsaussichten habe.

Sabine Mertens schätzt die Kosten eines privat finanzierten Verfahrens vor dem Oberlandesgericht auf 50.000 bis 100.000 Euro. Bei weiteren Instanzen könnten die Gesamtkosten nach Einschätzung des Moderators deutlich höher liegen.

Im Gespräch wird außerdem diskutiert, ob der Arzt ermittelt und haftbar gemacht werden könnte, der Pascal trotz Fiebers zur zweiten Impfung zugelassen habe. Sabine Mertens erklärt, sie kenne dessen Namen nicht. Die Unterlagen des Impfzentrums seien versiegelt und abtransportiert worden. Eine entsprechende Anfrage bei der Kassenärztlichen Vereinigung sei bislang nicht erfolgt.

Pascals Entscheidung zu sterben

Nach der Rückkehr aus der Klinik sei Pascal rund um die Uhr von einem Intensivpflegedienst betreut worden. Er habe seine Hände und Beine nicht mehr benutzen können, sei beatmet worden und vollständig auf Hilfe angewiesen gewesen. Sabine Mertens habe bemerkt, dass er sich zunehmend zurückzog und kaum noch Interesse an seiner Umgebung zeigte.

Im Juni 2025 habe er ihr erklärt, dass er sterben wolle. Er habe bereits seit Monaten darüber nachgedacht. Für ihn sei vor allem der vollständige Verlust der Selbstständigkeit unerträglich gewesen. Er habe akzeptieren können, im Rollstuhl zu sitzen, nicht aber, geistig klar zu sein und keine Handlung mehr selbst ausführen zu können.

Pascal habe seine Wünsche für Beerdigung, Musik und eingeladene Freunde festgelegt. Er habe auch mit seinem Vater, seiner Schwester, seiner Großmutter und Mitgliedern des Pflegeteams gesprochen.

Die Suche nach medizinischer Begleitung sei schwierig gewesen. Eine Palliativärztin habe Sabine Mertens wegen des Verdachts auf Tötung auf Verlangen angezeigt. Das Verfahren sei am Todestag Pascals eingestellt worden. Zeitweise habe der Pflegedienst seine Arbeit unterbrechen müssen, sodass Sabine Mertens die Medikamentengabe selbst übernommen habe.

Ein anderer Arzt erklärte sich schließlich bereit, den assistierten Suizid zu begleiten. Dafür mussten nach Sabine Mertens’ Darstellung die Entscheidungsfähigkeit Pascals ärztlich bestätigt, Zeugen benannt und rechtliche Fragen mit dem Betreuungsgericht geklärt werden. Besonders problematisch sei gewesen, dass Pascal dauerhaft beatmet wurde und das Abschalten des Geräts nach seinem Tod strafrechtliche Risiken für Beteiligte hätte auslösen können.

Nach mehreren Vorsprachen beim Amtsgericht habe der zuständige Richter dem begleitenden Arzt telefonisch erklärt, ihm keine rechtlichen Hindernisse in den Weg zu legen.

Zwei Tage später sei der Arzt mit seiner Lebensgefährtin zu Pascal gekommen. Da Pascal seine Hände nicht mehr bewegen konnte, sei der Infusionsschlauch geknickt zwischen seine Zähne gelegt worden. Durch Öffnen des Mundes habe er die Medikamentenzufuhr selbst ausgelöst. Nach mehreren Probeläufen habe Pascal die Infusion freigegeben. Sein Tod sei gefilmt worden, um den Ablauf rechtlich zu dokumentieren.

Sabine Mertens beschreibt gleichzeitig Erleichterung über das Ende seines Leidens und tiefe Trauer. Anschließend seien Polizei und Staatsanwaltschaft eingeschaltet worden. Die Familie habe sich zunächst nicht in der gewünschten Weise von Pascal verabschieden können. Später sei er entsprechend seinen Wünschen eingeäschert und im Grab seines Großvaters beigesetzt worden.

Sabine Mertens erklärt, sie habe nie daran gezweifelt, dass es richtig gewesen sei, seinen letzten Wunsch zu unterstützen. Sie habe den Eindruck gehabt, dass Pascal in seinen letzten Monaten vor allem für seine Familie weitergelebt habe. Ihr Ziel sei nun, die juristischen und behördlichen Verfahren fortzuführen, damit sein Tod aus ihrer Sicht nicht folgenlos bleibe.

Zentrale Aussagen

  • Sabine Mertens berichtet, dass Pascal im Juni 2021 die erste und wenige Wochen später trotz fortbestehender Erkrankung die zweite BioNTech-Impfung erhalten habe. 00:03:25–00:04:04
  • Erste neurologische Beschwerden hätten sich durch eine Fußheberparese, Stürze und zunehmenden Kraftverlust gezeigt. 00:04:04–00:05:17
  • Sie vertritt die Auffassung, dass Ärzte einen möglichen Zusammenhang mit der Impfung zu früh ausgeschlossen und dadurch wirksame Behandlungen verzögert hätten. 00:57:11–01:01:09
  • Immunadsorption, Immunglobuline, Rehabilitation und weitere Therapien hätten den fortschreitenden Verlust der körperlichen Fähigkeiten nicht dauerhaft aufgehalten. 00:09:11–00:12:56; 00:27:48–00:31:51
  • Nach etwa drei Jahren sei bei Pascal ALS diagnostiziert worden; Sabine Mertens sieht die Impfung dennoch als Auslöser. 00:19:09–00:20:23
  • Sie beschreibt das Impfzentrum als stark auf hohe Durchsatzzahlen ausgerichtet und berichtet von hohen Vergütungen für Ärzte und Personal. 00:33:58–00:38:24
  • Ein Antrag auf Entschädigung beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe sei seit Dezember 2021 nicht abschließend bearbeitet worden. 01:10:48–01:11:40
  • Die Klage gegen BioNTech sei vor dem Landgericht Hagen abgewiesen worden; ein Schiedsgutachten solle über die Finanzierung eines weiteren Verfahrens entscheiden. 01:33:45–01:40:22
  • Pascal sei zuletzt vollständig auf Pflege und Beatmung angewiesen gewesen und habe erklärt, unter diesen Bedingungen nicht weiterleben zu wollen. 02:05:06–02:10:02
  • Sabine Mertens habe seinen Wunsch nach assistiertem Suizid unterstützt, nachdem seine Entscheidungsfähigkeit bestätigt und rechtliche Fragen geklärt worden seien. 02:12:01–02:24:18
  • Pascal habe die Medikamentenzufuhr durch das Öffnen seines Mundes selbst ausgelöst, weil er seine Hände nicht mehr bewegen konnte. 02:26:51–02:28:49
  • Sabine Mertens will die Verfahren gegen den Impfstoffhersteller und den Landschaftsverband fortführen, um nach ihrer Darstellung Gerechtigkeit für ihren Sohn zu erreichen. 02:34:11–02:34:48
  • Als persönliches Lebensmotto nennt sie „Weitermachen“. 02:40:54–02:41:38

Genannte Personen und Organisationen

  • Sabine Mertens
  • Pascal Mertens
  • Moderator Ben
  • BioNTech
  • Pfizer
  • Moderna
  • Johnson & Johnson
  • AstraZeneca
  • Robert Koch-Institut
  • Paul-Ehrlich-Institut
  • Gesundheitsamt Hagen
  • Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
  • Deutsches Rotes Kreuz
  • Landschaftsverband Westfalen-Lippe
  • Landgericht Hagen
  • Amtsgericht Hagen
  • Universitätsklinikum Essen
  • Arte
  • Deutsche Rentenversicherung
  • Karl Lauterbach
  • Jens Spahn
  • Karl-Josef Laumann
  • Sucharit Bhakdi
  • Stephen Hawking
  • Uğur Şahin
  • Donald Trump

Genannte Zahlen und konkrete Angaben

  • Erste Impfung Pascals: nach Erinnerung von Sabine Mertens im Juni 2021
  • Alter Pascals während der frühen Erkrankung: etwa 35 Jahre
  • Rehabilitation mit Gehstock begonnen, mit Rollator beendet: Januar 2022
  • Immunadsorption: 18.000 Euro
  • Aufenthalt für die Behandlung in Hannover: etwa vier Wochen
  • Spezielle Laboruntersuchung: etwa 400 Euro
  • Packung mit zehn Immunglobulin-Ampullen: 10.000 Euro
  • Vergütung der Ärzte im Impfzentrum laut Sabine Mertens: etwa 180 Euro pro Stunde
  • Eigene Vergütung im Impfzentrum: etwa 40 bis 45 Euro pro Stunde
  • Vergütung von Hilfskräften: ungefähr 25 Euro pro Stunde
  • Entschädigungsantrag beim Landschaftsverband: seit Dezember 2021
  • Lungenentzündung und Klinikaufenthalt: Dezember 2024
  • Aufenthalt in der Beatmungsfachklinik: bis Januar 2025
  • Entlassung mit Intensivpflege: Februar 2025
  • Ursprünglich vorgesehener Gerichtstermin: Juli 2025
  • Geschätzte Kosten für ein Verfahren vor dem Oberlandesgericht: 50.000 bis 100.000 Euro
  • Geschätzter weitergehender Finanzierungsbedarf laut Moderator: möglicherweise rund 250.000 Euro
  • Rund-um-die-Uhr-Intensivpflege nach der Entlassung
  • Mindestens zehn Zeugen sollten Pascals Sterbewunsch bestätigen
  • Wartezeit für die rechtliche und medizinische Vorbereitung: ungefähr 14 Tage
  • Pascal war nach Angaben seiner Mutter etwa 15 Jahre drogenfrei
  • Pascals Körpergröße: 1,93 Meter

Genannte Quellen, Bücher, Studien oder Dokumente

  • Meldungen des Falls an das Robert Koch-Institut und das Paul-Ehrlich-Institut
  • Schriftverkehr mit dem Gesundheitsamt
  • Antrag beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe
  • Arte-Film über Pascal und seinen Alltag
  • Ärztliche Bescheinigung zu Pascals psychischer Gesundheit und Entscheidungsfähigkeit
  • Schreiben des begleitenden Arztes an das Betreuungsgericht
  • Impfunterlagen und Protokolle des Impfzentrums
  • Beipackzettel beziehungsweise Produktinformationen des BioNTech-Impfstoffs
  • Spezielle Laboruntersuchungen auf Autoantikörper
  • Schiedsgutachten der Rechtsschutzversicherung

Unklare oder nicht sicher zuordenbare Stellen

  • Der Name der älteren Professorin und Privatärztin aus Hagen wird nicht genannt.
  • Mehrere medizinische Fachbegriffe und Medikamentennamen sind im Transkript fehlerhaft wiedergegeben. Gemeint sein könnten unter anderem Guillain-Barré-Syndrom, CIDP, Immunadsorption und Paxlovid; die genaue Schreibweise wurde im Gespräch nicht durchgehend eindeutig ausgesprochen.
  • Das genaue Datum von Pascals zweiter Impfung und seines Todes wird nicht ausdrücklich genannt.
  • Die konkrete ALS-Diagnose, ihre diagnostische Begründung und die genaue medizinische Einordnung werden nicht näher dokumentiert.
  • Der Name des Arztes, der die zweite Impfung freigegeben oder angeordnet habe, ist nach Aussage von Sabine Mertens nicht bekannt.
  • Die genaue rechtliche Begründung des Urteils des Landgerichts Hagen wird nur zusammenfassend aus Sicht der Gesprächsteilnehmer wiedergegeben.

Transparenzhinweis: Diese Zusammenfassung verdichtet ausschließlich die im Video geäußerten Inhalte. Sie enthält keine inhaltliche Bewertung oder externe Faktenprüfung. Aussagen in der Zusammenfassung sind den jeweiligen Sprechern zuzurechnen und nicht als redaktionelle Position der Plattform zu verstehen. Näheres zur Arbeitsweise finden Sie hier.

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