Interview

Horst Lüning über Selbstständigkeit, Wohlstandsverlust, Industriepolitik und Auswanderung

(geschätzte Lesezeit:

12

Minuten)

Originaltitel:

Wer an Deutschlands Niedergang verdient

Veröffentlicht am:

26. Juli 2026

Person:

Dauer:

1:43:54

Kurzbeschreibung

Horst Lüning spricht mit der Moderatorin über wirtschaftliche Chancen für junge Menschen, die Belastung des Mittelstands und den aus seiner Sicht fortschreitenden Wohlstands- und Produktivitätsverlust Deutschlands. Weitere Themen sind Migration, Deindustrialisierung, internationale Organisationen, geopolitische Konflikte sowie persönliche Strategien im Umgang mit Krisenerwartungen.

Zusammenfassung

Chancen durch neue Technologien und unternehmerische Nischen

Horst Lüning erklärt, dass man sich in Deutschland weiterhin etwas aufbauen könne, dies aber schwieriger geworden sei. Frühere Generationen hätten vom Wiederaufbau und später von neuen Technologien profitiert. Heute entstünden vergleichbare Chancen vor allem dort, wo neue Technik noch nicht vollständig verstanden oder reguliert werde.

Als Beispiele nennt er den Umbau herkömmlicher Fahrräder zu E-Bikes und Anwendungen künstlicher Intelligenz, etwa die automatische Erstellung von Besprechungsprotokollen. Entscheidend sei, eine technologische Entwicklung früh zu erkennen und eine konkrete Marktlücke zu besetzen. Lüning berichtet, bereits Ende der 1980er-Jahre E-Mails für die Kommunikation mit einem amerikanischen Computerhersteller verwendet zu haben.

Seine eigene unternehmerische Laufbahn habe mehrere Anläufe umfasst. Ein erstes Geschäft sei in einer schrumpfenden Branche angesiedelt gewesen. In einem zweiten Unternehmen habe er technische Simulationen angeboten, sich später aber von seinem Geschäftspartner getrennt, weil Lüning skalierbare Produkte statt ausschließlich nach Stunden abgerechneter Beratung entwickeln wollte.

1993 habe er mit seiner Frau einen Whiskyversand gegründet. Die Kombination aus einer kleinen Marktnische, wachsendem Interesse an Whisky und dem entstehenden Internet habe das Unternehmen begünstigt. Lüning betont, dass neben Idee und Zeitpunkt auch Glück erforderlich sei. Nicht jedes Unternehmen müsse die Größe eines Amazon erreichen, um seinen Eigentümern und Mitarbeitern ein gutes Leben zu ermöglichen.

Generationen, Bildung und Wissenstransfer

Lüning bezieht sich auf eine Generationentheorie von Neil Howe und William Strauss. Danach durchliefen Gesellschaften Zyklen von etwa 80 bis 90 Jahren, die sich in vier Phasen unterteilen ließen. Die gegenwärtige Phase beschreibt er als gesellschaftlichen „Winter“, in dem Institutionen an Bindungskraft verlören und gesellschaftliche Konflikte zunähmen.

Er sieht einen mangelnden Wissenstransfer zwischen älteren und jüngeren Generationen. Die Moderatorin verweist darauf, dass jüngere Menschen mit hohen Lebenshaltungskosten, digitaler Dauerkommunikation und veränderten Erwartungen an Arbeit konfrontiert seien. Lüning hält die Ausgangslagen der Babyboomer und der jüngeren Generation dennoch für ähnlich schwierig: Die Babyboomer hätten weniger Informationen und technische Hilfsmittel besessen, während Jüngere zwar nahezu unbegrenzten Informationszugang hätten, aber Schwierigkeiten bei Auswahl und Bewertung der Inhalte.

Lüning kritisiert die Vorstellung, jüngere Menschen seien älteren Generationen grundsätzlich digital überlegen. Seine Generation habe wesentliche technische Grundlagen des Internets selbst aufgebaut. Jüngere nutzten digitale Dienste zwar selbstverständlich, verstünden aber häufig deren technische Funktionsweise nicht. Er empfiehlt deshalb, Erfahrungen verschiedener Generationen miteinander zu verbinden.

Schulen vermittelten nach seiner Einschätzung Fachwissen, aber zu wenig Selbstständigkeit, wirtschaftliche Zusammenhänge und Methoden zur persönlichen Lebensgestaltung. Bildung bestehe für ihn auch aus dem Wissen, das außerhalb konkreter Lehrpläne erworben werde.

Persönliche Ziele und Erfolgsprinzipien

Als praktisches Instrument empfiehlt Lüning eine handgeschriebene Liste mit zehn persönlichen Zielen. Diese könnten finanzieller, familiärer, gesundheitlicher, sozialer oder geistiger Art sein. Die Liste solle regelmäßig neu geschrieben, häufig gelesen und bei alltäglichen Entscheidungen berücksichtigt werden.

Er rät dazu, die Ziele nicht breit zu kommunizieren, weil Kritik aus dem Umfeld die Umsetzung erschweren könne. Als Beispiel nennt er Arnold Schwarzenegger, der mit einer kleinen Zahl klarer Ziele vom österreichischen Dorfleben bis zum Gouverneur von Kalifornien gelangt sei.

Lüning verweist außerdem auf das Konzept des schnellen und langsamen Denkens von Daniel Kahneman. Häufig wiederholte Botschaften prägten automatische Denkmuster. Menschen müssten deshalb prüfen, ob ihre spontanen Schlussfolgerungen tatsächlich zu wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Zusammenhängen passten.

Bei komplexen Problemen empfiehlt er, zunächst möglichst viele Informationen aufzunehmen, ohne sofort eine Lösung zu erzwingen. Das Gehirn könne die Informationen während des Schlafs neu ordnen. Einfälle sollten unmittelbar nach dem Aufwachen notiert werden, auch wenn sich viele davon später als unbrauchbar erwiesen.

Steuern, Mittelstand und staatliche Leistungen

Lüning bezeichnet sich als libertär und betrachtet Steuern grundsätzlich kritisch. Handel beruhe aus seiner Sicht auf einem freiwilligen Vorteil für beide Seiten, während staatliche Abgaben zwangsweise erhoben würden. Entscheidend sei deshalb, welche Leistungen die Bürger für ihre Steuern erhielten.

Er argumentiert, dass der Staat früher unter anderem funktionierende Infrastruktur, Sicherheit und bessere Möglichkeiten zum privaten Vermögensaufbau geboten habe. Heute müssten viele Bürger einen großen Anteil ihres Einkommens für Steuern, Sozialabgaben, Wohnen, Mobilität und Vorsorge aufwenden.

Der Spitzensteuersatz habe früher zwar höher gelegen, sei aber erst bei einem wesentlich größeren Vielfachen des Durchschnittseinkommens erreicht worden. Heute treffe er nach Lünings Darstellung bereits weite Teile des gehobenen Mittelstands. Dadurch werde gerade die Gruppe belastet, die früher Immobilien und Vermögen habe aufbauen können.

Die gesellschaftliche Gegenleistung des Staates sieht er zunehmend als unzureichend an. Als Beispiele nennt er Probleme der Bahn, steigende Kosten und lange Wartezeiten im Gesundheitswesen. Für ihn ist damit der gesellschaftliche Vertrag zwischen Steuerzahlung und verlässlicher staatlicher Leistung teilweise aufgehoben.

Produktivität, Migration und Wertschöpfung

Lüning bezeichnet Produktivität als entscheidende volkswirtschaftliche Kennzahl. Sie gebe an, wie viele Waren und Dienstleistungen pro Arbeitsstunde erzeugt würden. Nach seiner Darstellung sei die deutsche Produktivität seit 2017 zunächst stagniert und seit 2021 gesunken.

Als Ursache nennt er unter anderem das Ausscheiden hochqualifizierter Arbeitskräfte und die Zuwanderung von Menschen mit geringerer Qualifikation. Er behauptet außerdem, die tatsächliche Bevölkerungszahl Deutschlands könne näher bei 90 als bei 84 Millionen liegen. Die Moderatorin fragt mehrfach nach der Grundlage dieser Darstellung; Lüning leitet seine Schätzung aus verschiedenen Gruppen von Zugewanderten ab.

Er verweist auf die häufig genannte Zahl von 17 Millionen Nettosteuerzahlern. Deren Wertschöpfung müsse auf eine wesentlich größere Gesamtbevölkerung verteilt werden. Sinkende Produktivität pro Einwohner führe seiner Einschätzung nach zur Verarmung des Landes.

Als Gegenstrategie fordert er mehr technische Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Sozialberufe seien notwendig, erzeugten seiner Darstellung zufolge aber nicht unmittelbar die exportierbare Wertschöpfung, aus der sie finanziert würden.

Automatisierung, Fertigungsroboter und KI könnten die Produktivität erhöhen. Lüning hält in diesem Zusammenhang auch eine Besteuerung maschineller Wertschöpfung für denkbar, damit die Erträge nicht ausschließlich an wenige, häufig ausländische Aktionäre flössen.

Privatvermögen und die Aussage vom „reichen Deutschland“

Die Aussage, Deutschland sei ein reiches Land, bezeichnet Lüning als die größte gesellschaftliche Selbsttäuschung. Er verweist auf Untersuchungen zum privaten Vermögen in europäischen Staaten. Danach liege das Vermögen deutscher Bürger deutlich unter dem in Ländern wie Italien, Frankreich oder Griechenland.

Deutschland habe im Vergleich eine geringere Staatsverschuldung, die Bürger verfügten jedoch über weniger privates Eigentum. In Italien und Frankreich hätten die Bürger nach seiner Darstellung einen größeren Teil ihres Wohlstands behalten, während sich die Staaten stärker verschuldet hätten.

Die europäischen Hilfen für Griechenland hätten nach Lünings Darstellung vor allem deutsche und französische Banken und Versicherungen geschützt, die griechische Anleihen gehalten hätten. Deutschland besitze daher vor allem staatliche Verschuldungsreserven, während viele Bürger kaum eigenes Vermögen hätten.

Als einen wesentlichen Faktor nennt er die geringe Wohneigentumsquote. Immobilien seien in Europa ein zentraler Bestandteil des privaten Vermögens. Deutschland liege bei der Eigentumsquote weit hinten; nur die Schweiz habe nach den von ihm genannten Zahlen einen noch geringeren Anteil.

Deindustrialisierung und politische Entscheidungsstrukturen

Lüning sieht Deutschland in einem Prozess der Deindustrialisierung. Unternehmen wie Volkswagen, BASF, Mercedes-Benz und BMW stünden für den schrittweisen Verlust industrieller Produktion. Hohe Energiepreise, Regulierung und politische Vorgaben führten seiner Darstellung zufolge dazu, dass Investitionen und Fertigung ins Ausland verlagert würden.

Er argumentiert, etwa 85 Prozent der Aktien deutscher DAX-Unternehmen befänden sich in ausländischem Eigentum. Deutsche Bürger seien zu wenig am Produktivkapital ihrer eigenen Wirtschaft beteiligt und profitierten deshalb nicht ausreichend von Unternehmensgewinnen.

Als positives historisches Gegenbeispiel nennt er Franz Josef Strauß. Dieser habe staatliche Mittel genutzt, um Luftfahrt- und Hochtechnologieunternehmen in Bayern anzusiedeln. Dadurch sei das frühere Agrar- und Empfängerland zu einem wirtschaftlich starken Bundesland geworden.

Das heutige politische Personal beurteilt Lüning deutlich kritischer. Er beschreibt einen Auswahlmechanismus, bei dem Politiker bevorzugt weniger starke Mitarbeiter und Nachfolger förderten, um die eigene Position nicht zu gefährden. Über mehrere Generationen führe dies zu einem kontinuierlichen Qualitätsverlust.

Auf die Frage, ob Deutschlands Wirtschaft vorsätzlich ruiniert werde, antwortet Lüning mit „Ja“. Zuvor erklärt er allerdings, dass nicht ausschließlich böser Wille erforderlich sei, wenn mangelnde Kompetenz als Erklärung genüge.

Internationale Organisationen und geopolitische Interessen

Lüning schreibt internationalen Institutionen erheblichen Einfluss auf nationale Politik zu. Er nennt unter anderem UN, WEF, NATO, WHO und IPCC. Nach seiner Darstellung repräsentierten solche Organisationen jeweils Interessen bestimmter politischer oder wirtschaftlicher Gruppen und wirkten von außen auf nationale Parlamente ein.

Als Beispiel beschreibt er europäische Regulierung, die über Brüssel in nationale Gesetzgebung einfließe. Die Datenschutz-Grundverordnung betrachtet er als Fall, bei dem deutsche Regelungsansätze auf europäischer Ebene verstärkt und anschließend wieder nach Deutschland zurückgespielt worden seien.

Beim wirtschaftlichen und geopolitischen Machtverhältnis sieht er eine Verschiebung vom Westen in Richtung der BRICS-Staaten und anderer aufstrebender Länder. Der Anteil des Westens an der kaufkraftbereinigten Weltwirtschaft sei nach seiner Darstellung von etwa 70 auf 30 Prozent gefallen.

Lüning hält eine weitere militärische Eskalation zwischen dem Westen und Russland für möglich. Eine russische Invasion bis nach Deutschland hält er aufgrund von Größenverhältnissen und Nachschubwegen für unrealistisch. Als größere Gefahr sieht er Angriffe mit weitreichenden Drohnen und eine mögliche nukleare Reaktion. Er fordert Verhandlungen und hält die Vorstellung, Russland militärisch vollständig besiegen zu können, angesichts seines Atomwaffenarsenals für unlogisch.

Point of no Return, Auswanderung und persönliche Krisenvorsorge

Lüning geht davon aus, dass Deutschland den „Point of no Return“ erreicht habe. Die langfristigen Finanzierungskosten des Staates stiegen, während neue Schulden zunehmend kurzfristig aufgenommen werden müssten. Eine erneute Rettung durch die Zentralbank könne Inflation auslösen und den Handlungsspielraum weiter verringern.

Dennoch erwartet er keinen unmittelbaren Zusammenbruch. Das bestehende System könne sich seiner Einschätzung nach noch drei bis fünf Jahre halten. Auch ein Regierungswechsel könne die Vielzahl struktureller Probleme nicht schnell genug lösen.

Jungen, leistungsfähigen und gut ausgebildeten Menschen empfiehlt er, die in Deutschland weiterhin zugängliche Ausbildung zu nutzen, anschließend aber internationale Möglichkeiten zu prüfen. Besonders deutsche Ingenieure, Informatiker, Handwerker und technische Fachkräfte genössen im Ausland weiterhin einen guten Ruf.

Er spricht von einem deutschen „Braindrain“: Jährlich verließen zahlreiche jüngere und qualifizierte Menschen das Land, während nur ein Teil später zurückkehre. Seine zugespitzte Empfehlung lautet daher: in Deutschland lernen und sich qualifizieren, das erworbene Wissen aber gegebenenfalls im Ausland einsetzen.

Mit negativen Nachrichten geht Lüning nach eigener Aussage selektiv um. Er informiert sich über grundlegende Entwicklungen, vermeidet jedoch die dauerhafte Beschäftigung mit politischen Reden und Krisenmeldungen. Im Mittelpunkt stünden seine persönlichen Ziele sowie ein Plan B und ein Plan C. Hoffnungslosigkeit solle nicht zum dominierenden Denk- und Handlungsmuster werden.

Zentrale Aussagen

  • 00:46: Lüning hält wirtschaftlichen Aufbau in Deutschland weiterhin für möglich, allerdings unter schwierigeren Bedingungen.
  • 02:31: Besonders neue, noch wenig regulierte Technologien böten Chancen für Gründungen.
  • 11:38: Selbstständigkeit bedeute häufig wesentlich längere Arbeitszeiten als ein klassischer Vollzeitjob.
  • 13:33: Skalierbare Produkte und Multiplikatoren seien wirtschaftlich attraktiver als der reine Verkauf von Arbeitsstunden.
  • 15:53: Für unternehmerischen Erfolg seien Idee, Zeitpunkt und ein gewisser Anteil Glück entscheidend.
  • 16:11: Lüning hält die Ausgangslagen der Babyboomer und der jüngeren Generation trotz unterschiedlicher Probleme für ähnlich schwierig.
  • 22:09: Er argumentiert, Deutschland habe Leistung grundsätzlich stark besteuert.
  • 24:43: Der frühere Spitzensteuersatz habe erst bei einem wesentlich höheren Vielfachen des Durchschnittseinkommens eingesetzt.
  • 27:20: Lüning sieht den gesellschaftlichen Vertrag zwischen Steuern und staatlichen Leistungen als weitgehend beschädigt an.
  • 29:05: Eine regelmäßig überprüfte Liste persönlicher Ziele sei ein zentrales Instrument für selbstbestimmtes Handeln.
  • 38:09: Wiederholte gesellschaftliche Botschaften könnten automatische und möglicherweise falsche Denkmuster erzeugen.
  • 45:16: Produktivität sei die entscheidende Kennzahl für den wirtschaftlichen Wohlstand.
  • 47:06: Lüning nennt etwa 17 Millionen Nettosteuerzahler, deren Wertschöpfung auf die Gesamtbevölkerung verteilt werde.
  • 48:38: Automatisierung, Robotik und KI könnten Produktivität und industrielle Produktion mit weniger Beschäftigten erhöhen.
  • 49:39: Er fordert eine stärkere Orientierung des Bildungssystems an Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
  • 52:59: Die Aussage „Deutschland ist ein reiches Land“ bezeichnet Lüning als die größte Lüge.
  • 58:57: Die Moderatorin fragt, ob hinter dem wirtschaftlichen Niedergang Deutschlands Vorsatz stehen könne.
  • 1:03:16: Lüning erklärt den Qualitätsverlust politischen Personals mit einer langfristigen negativen Auswahl.
  • 1:12:35: Auf die direkte Frage nach einem Vorsatz zur Ruinierung der deutschen Wirtschaft antwortet er mit „Ja“.
  • 1:20:25: Lüning geht davon aus, dass Deutschland den wirtschaftlichen Point of no Return erreicht habe.
  • 1:23:09: Eine begrenzte militärische oder nukleare Eskalation in Europa hält er für möglich.
  • 1:28:26: Persönlich begegnet er negativen Zukunftsaussichten durch Konzentration auf eigene Ziele sowie Plan B und Plan C.
  • 1:37:11: Gut ausgebildeten und leistungsbereiten Menschen empfiehlt er, berufliche Chancen im Ausland ernsthaft zu prüfen.
  • 1:42:15: Seine zusammengefasste Empfehlung lautet: in Deutschland lernen und sich qualifizieren, das Wissen anschließend gegebenenfalls im Ausland nutzen.

Genannte Personen und Organisationen

  • Horst Lüning
  • Elon Musk
  • Jeff Bezos
  • Neil Howe
  • William Strauss
  • John F. Kennedy
  • Raymond Hull
  • Laurence J. Peter
  • Arnold Schwarzenegger
  • Rhonda Byrne
  • Daniel Kahneman
  • Peter Scholl-Latour
  • Daniel Stelter
  • Franz Josef Strauß
  • Liz Truss
  • Max Otte
  • Warren Buffett
  • Wladimir Putin
  • Donald Trump
  • Deutsche Telekom
  • Sun Microsystems
  • Amazon
  • Siemens
  • Volkswagen
  • BASF
  • Mercedes-Benz
  • BMW
  • Europäische Union
  • Europäische Zentralbank
  • UN
  • WEF
  • NATO
  • WHO
  • IPCC
  • BRICS
  • Asiatische Entwicklungsbank

Genannte Zahlen und konkrete Angaben

  • Gesellschaftliche Zyklen nach Howe und Strauss: etwa 80 bis 90 Jahre
  • Unternehmensgründung des Whiskyversands: 1993
  • Erste Internetpräsenz: 1994
  • Von Lüning genannte „goldene Jahre“: ungefähr 1995 bis 2000, 2003 bis 2007 und bis etwa 2015/2017
  • Spitzensteuersatz früher: laut Lüning etwa 56 Prozent, erreicht beim 15- bis 20-Fachen des Durchschnittseinkommens
  • Spitzensteuersatz heute: laut Lüning bereits bei etwa dem 1,5- bis 1,6-Fachen
  • Von Lüning angenommene verbleibende Einkommensquote nach Steuern und Sozialabgaben: etwa 25 bis 30 Prozent
  • Offizielle Bevölkerungszahl im Gespräch: rund 84 Millionen
  • Von Lüning vermutete tatsächliche Bevölkerungszahl: ungefähr 90 Millionen
  • Genannte Nettosteuerzahler: ungefähr 17 Millionen
  • Deutschlands Anteil an der Weltbevölkerung: laut Lüning etwa 1 Prozent
  • Deutschlands Anteil am weltweiten CO₂-Ausstoß: laut Lüning ungefähr 1,5 Prozent
  • Anteil ausländischer Eigentümer an DAX-Aktien: laut Lüning ungefähr 85 Prozent
  • Staatsschuldenquote Deutschlands: laut Lüning nach neuen Schulden etwa 70 Prozent des BIP
  • Wohneigentumsquote Deutschland: ungefähr 44 Prozent
  • Wohneigentumsquote Schweiz: ungefähr 37 Prozent
  • Deutsche Industriequote: früher etwa 20 Prozent, laut Lüning inzwischen möglicherweise etwa 17 Prozent
  • Französische Industriequote: etwa 10 bis 11 Prozent
  • Verhältnis westlicher zu übriger Weltwirtschaft: früher ungefähr 70 zu 30 Prozent, heute etwa 30 zu 70 Prozent
  • Bevölkerung EU: ungefähr 550 Millionen
  • Bevölkerung Russlands: ungefähr 150 Millionen
  • Erwartete Stabilität des Systems: laut Lüning noch etwa drei bis fünf Jahre
  • Jährliche Auswanderung deutscher Staatsbürger: ungefähr 250.000 bis 270.000
  • Jährliche Rückkehrer: ungefähr 190.000
  • Kanalmitgliedschaft der Moderatorin: 3 Euro monatlich

Genannte Quellen, Bücher, Studien oder Dokumente

  • Neil Howe und William Strauss: Generationentheorie; genauer Titel nicht genannt
  • Raymond Hull: „Alles ist erreichbar“
  • Laurence J. Peter und Raymond Hull: „Das Peter-Prinzip“
  • Rhonda Byrne: „The Secret“
  • Daniel Kahneman: „Schnelles Denken, langsames Denken“
  • Horst Lüning: „Allgemeinbildung“
  • Horst Lüning: „Politik für Wähler“, späterer Untertitel laut Lüning: „Vom fremd- zum selbstbestimmten Bürger“
  • Daniel Stelter: ein älteres und ein neues Buch über Deutschlands Wohlstand; Titel im Gespräch nicht genannt
  • Europäische Untersuchung zum privaten Vermögen in den Eurostaaten; genaue Bezeichnung nicht genannt
  • Deutscher Migrationsbericht; genaue Ausgabe nicht genannt
  • PISA-Studie
  • Bologna-Prozess
  • EU-Datenschutz-Grundverordnung
  • Cross Border CO₂-Ausgleichsmechanismus
  • NATO-Vertrag, Artikel 5
  • Untersuchung von Max Otte zu Machtverschiebungen und Kriegen; genaue Quelle nicht genannt

Unklare oder nicht sicher zuordenbare Stellen

  • Mehrere Namen und Buchtitel sind im Transkript phonetisch oder fehlerhaft wiedergegeben.
  • Die erwähnte „Frau Bayer“ und die zugehörige Einrichtung für Kreativitätstechniken lassen sich aus dem Transkript nicht sicher bestimmen.
  • Die von Lüning erwähnte Gehirnforschung und die Zuordnung eines Nobelpreises werden nicht eindeutig benannt.
  • Bei mehreren wirtschaftlichen und demografischen Zahlen betonen die Gesprächspartner selbst, dass sie die exakten Werte nicht kennen.
  • Der genaue Titel der von Daniel Stelter erwähnten Bücher wird nicht genannt.
  • Verschiedene Namen russischer Akteure und Orte im Abschnitt zur nuklearen Eskalation sind im Transkript nicht sicher verständlich.

Transparenzhinweis: Diese Zusammenfassung verdichtet ausschließlich die im Video geäußerten Inhalte. Sie enthält keine inhaltliche Bewertung oder externe Faktenprüfung. Aussagen in der Zusammenfassung sind den jeweiligen Sprechern zuzurechnen und nicht als redaktionelle Position der Plattform zu verstehen. Näheres zur Arbeitsweise finden Sie hier.

Inhaltsangabe

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