Interview

Ex-Muslim Feroz über seinen Bruch mit dem Islam, Migration, Kriminalität und politische Debatten

(geschätzte Lesezeit:

10

Minuten)

Originaltitel:

Ex-Moslem packt aus: Eine nüchterne Abrechnung über Islam, Kriminalität & Migration

Veröffentlicht am:

30. Juli 2025

Person:

Kanal:

Dauer:

1:39:29

Kurzbeschreibung

Die Moderatorin spricht mit dem aus einer muslimischen Familie stammenden YouTuber Feroz über seinen langjährigen Ablösungsprozess vom Islam und seine heutige agnostische Position. Weitere Themen sind Migration und Kriminalität, seine Straßeninterviews, seine Haltung zur AfD, politische Gesprächsstrategien sowie Eindrücke einer Motorradreise nach Russland.

Zusammenfassung

Vom muslimischen Elternhaus zum Agnostizismus

Feroz berichtet, er sei muslimisch sozialisiert worden und habe zusätzlich zur regulären Schule eine Koranschule besucht. Bereits als Kind habe er den Koran auf Arabisch lesen können, ohne die Sprache inhaltlich zu verstehen. Mit etwa 14 oder 15 Jahren hätten philosophische Gespräche mit einem atheistischen Schulfreund sein Interesse an theologischen und grundlegenden Lebensfragen geweckt. Als Beispiel nennt er das Allmachtsparadoxon: die Frage, ob Gott einen Stein erschaffen könne, den er selbst nicht heben könne. Für ihn zeige dieses Gedankenexperiment, dass absolute Allmacht logisch widersprüchlich sei. (00:02:20–00:07:26)

Mit 16 habe er den Koran erstmals vollständig auf Deutsch gelesen. Dabei sei ihm bewusst geworden, dass sowohl Gebete als auch Koranrezitationen in seiner Kindheit auf Arabisch erfolgt seien, obwohl er die Bedeutung nicht verstanden habe. Er beschreibt mehrere Koranstellen, die er mit dem ihm vermittelten Bild einer friedlichen Religion nicht habe vereinbaren können. Besonders nennt er Sure 4, Vers 34 zur Behandlung vermeintlich ungehorsamer Ehefrauen sowie weitere Passagen, die er als Gewaltanweisungen interpretiert. Relativierende Auslegungen hätten ihn nicht überzeugt, weil kritische Verse seiner Wahrnehmung nach ausführlich umgedeutet würden, während positive Verse keine vergleichbare Erklärung benötigten. (00:09:05–00:15:16)

Nach rund zehn Jahren des Zweifelns habe er 2015 während des Ramadan entschieden, sich nicht mehr als Muslim zu betrachten. Er habe bewusst zu essen begonnen und die folgenden Monate als befreiend erlebt. Etwa ein halbes Jahr später habe er seine Familie informiert. Feroz beschreibt den Religionsaustritt nicht nur als Glaubensfrage, sondern als sozialen Konflikt, da die Gemeinde das offene Verlassen des Islam stark sanktioniere. In seiner früheren Ahmadiyya-Gemeinde habe es nach seiner Darstellung eine ausgeprägte gegenseitige Kontrolle gegeben. (00:15:24–00:20:23)

Heute bezeichnet er sich als Agnostiker. Keine Religion habe ihn bislang überzeugt, er schließe eine spätere religiöse Überzeugung jedoch nicht grundsätzlich aus. Moralische Orientierung beziehe er vor allem aus seinem Gewissen. Meditation betrachtet er als psychologische Praxis, bei der Gedanken möglichst ausgeblendet werden sollen. (00:22:58–00:28:19)

Dresden, Integration und Migration

2015 sei Feroz für ein Masterstudium nach Dresden gezogen. Dort habe er erlebt, dass Menschen wegen seines Aussehens zunächst häufig davon ausgegangen seien, er spreche kein Deutsch. Er beschreibt die Reaktionen überwiegend als Zurückhaltung und Unsicherheit, nicht als offene Feindseligkeit. Für gelingende Integration müsse seiner Ansicht nach der überwiegende Teil der Initiative von den Zuwanderern ausgehen. Als Mindestmaß nennt er das Erlernen grundlegender Begriffe und einen aktiven Schritt auf die Aufnahmegesellschaft zu. (00:30:43–00:33:34)

Im Zusammenhang mit einer Demonstration nach einer tödlichen Gewalttat in Chemnitz berichtet er von einem Interview mit einer Reporterin. Er habe es als unverhältnismäßig empfunden, sich wegen misstrauischer Blicke als Opfer darzustellen, während gleichzeitig schwere Straftaten durch aufgenommene Migranten diskutiert worden seien. (00:33:39–00:34:41)

Kriminalitätsstatistiken und mediale Darstellung

Einen großen Teil des Gesprächs widmen beide der Frage, wie Kriminalität von Migranten statistisch und medial dargestellt werde. Feroz verweist auf eine von ihm mitgeführte Studie, nach der in der Mehrheit der untersuchten Fernseh- und Zeitungsberichte die Herkunft von Tatverdächtigen gar nicht genannt werde. Wenn die Herkunft genannt werde, seien Migranten seiner Darstellung nach überproportional häufig vertreten. Er argumentiert, die fehlende Nennung könne beim Publikum den Eindruck erzeugen, die Täter seien überwiegend Deutsche. (00:38:15–00:40:54)

Als entscheidender betrachtet er jedoch Polizeiliche Kriminalstatistiken und die Belegung von Justizvollzugsanstalten. Er führt aus, dass ausländische Tatverdächtige gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil überrepräsentiert seien. Da Statistiken häufig nicht zwischen Deutschen mit und ohne Migrationshintergrund unterschieden, werde das Gesamtbild seiner Einschätzung nach nur unvollständig erfasst. Die Gefängnisbelegung sieht er als besonders schwer zu relativierenden Indikator. (00:40:54–00:45:50)

Feroz kritisiert, dass Gesprächspartner statistische Auffälligkeiten zunächst bestritten und nach Vorlage entsprechender Zahlen unmittelbar nach sozialen oder historischen Ursachen suchten, ohne die Ausgangsfeststellung anzuerkennen. Als typische Erklärungen nennt er misslungene Integration, Krieg, Kolonialismus oder männliche Gewalt. Er hält es für widersprüchlich, geschlechtsspezifische Unterschiede anzuerkennen, Unterschiede nach Herkunft jedoch grundsätzlich zurückzuweisen. (00:45:58–00:48:08)

Zur Bedeutung kultureller Prägung vergleicht er verschiedene Herkunftsgruppen. Nach seiner Darstellung seien Afghanen bei Sexualdelikten stärker überrepräsentiert als Syrer, obwohl beide Gruppen hinsichtlich Geschlecht, Alter und Lebensbedingungen in Deutschland ähnlich zusammengesetzt seien. Ebenso seien Zuwanderer aus nordafrikanischen Staaten auffällig, obwohl dort kein mit Syrien vergleichbarer Krieg herrsche. Daraus leitet er die Position ab, dass kulturelle Faktoren stärker berücksichtigt werden müssten. (00:48:15–00:51:15)

Feroz beschreibt außerdem einen Gewöhnungseffekt gegenüber Messerangriffen, Gruppenvergewaltigungen und anderen Gewalttaten. Die Häufigkeit solcher Meldungen führe seiner Ansicht nach dazu, dass Empörung und Mitgefühl nachließen. Gleichzeitig empfinde er Ungewissheit darüber, ob politische Veränderungen noch erreichbar seien. (00:52:39–00:56:19)

Straßeninterviews und politische Gesprächsführung

Sein Straßenformat „Change My Mind“ versteht Feroz als argumentative Auseinandersetzung. Er versuche bewusst ruhig zu bleiben, da emotionale Ausbrüche nach seiner Auffassung die Überzeugungskraft schwächten. Seine Vorgehensweise bestehe darin, schrittweise Polizeimeldungen, Kriminalstatistiken und schließlich Gefängniszahlen vorzulegen. (00:43:39–00:46:25)

Er beobachte, dass manche Gesprächspartner trotz vorgelegter Unterlagen ihre Position nicht änderten oder das Gespräch beendeten. Dennoch führe er diese Debatten gerne. Politische Arbeit müsse sich nach seiner Auffassung nicht auf Straßeninterviews beschränken, sondern könne auch literarisch, philosophisch oder psychologisch erfolgen. Politik sei für ihn zu einem großen Teil Psychologie. (00:51:25–00:57:27)

In diesem Zusammenhang erklärt er den Begriff „Akzelerationismus“. Gemeint sei die bewusste Beschleunigung einer als negativ betrachteten Entwicklung, damit ihre Folgen schneller sichtbar würden und eine Gegenbewegung entstehe. Als Beispiel nennt er die Vorstellung, bewusst die Grünen zu wählen, damit sich deren Politik schneller selbst diskreditiere. Er selbst zeigt Verständnis für das psychologische Motiv, warnt aber vor der zugrunde liegenden Resignation und dem Wunsch, politische Ungewissheit durch einen Zusammenbruch zu beenden. (00:57:34–01:01:46)

Als verwandte Debattenstrategie beschreibt er die „Überaffirmation“: Eine Position werde so stark bestätigt und zugespitzt, dass ihre Grenzen oder Widersprüche sichtbar würden. (01:01:46–01:03:05)

Verhältnis zur AfD und zum Begriff Remigration

Feroz bestätigt, die AfD zu wählen und vor der Bundestagswahl einen bezahlten Auftrag für die Partei übernommen zu haben. Er sei jedoch kein Parteimitglied. Die AfD betrachtet er derzeit als einzige für ihn wählbare Partei, ohne ihr grundsätzlich Vertrauen oder dauerhaft Unterstützung zuzusichern. Sie könne sich seiner Ansicht nach sowohl zu weit nach rechts als auch zu weit nach links entwickeln. (01:03:18–01:05:24)

Kritisch bewertet er eine beobachtete Distanzierung der Partei vom Begriff „Remigration“. Sein eigenes Verständnis gehe über die Abschiebung ausreisepflichtiger oder krimineller Ausländer hinaus. Bei deutschen Staatsbürgern könne es rechtlich keine ungleiche Behandlung geben; denkbar seien jedoch allgemeine gesetzliche Regeln, gesellschaftliche Anreize und politische Rahmenbedingungen, durch die sich Islamisten, Dschihadisten oder bestimmte Clanstrukturen nicht mehr in Deutschland wohlfühlten. (01:05:37–01:07:35)

Er befürchtet, die AfD könne sich in Richtung einer „CDU 2.0“ entwickeln. Eine Annäherung an den politischen Mainstream sei nicht grundsätzlich falsch, solle aber seiner Ansicht nach dadurch entstehen, dass die AfD ihre eigene Attraktivität steigere und andere Parteien sich ihr annähern müssten. Er lehnt einen Konservatismus ab, der lediglich bestehende Zustände bewahre und verschärfte Probleme an die nächste Generation weitergebe. (01:07:35–01:10:50)

Eine Parteimitgliedschaft komme für ihn derzeit nicht infrage, weil ihm publizistische Unabhängigkeit wichtig sei. Er beschreibt sich als politisch und weltanschaulich zu individualistisch für eine feste Parteistruktur: agnostisch, vegan, tierrechtlich orientiert, Gegner des Rundfunkbeitrags und Kritiker der Migrationspolitik. (01:11:06–01:14:15)

Umgang mit Themen ohne eigene Expertise

Feroz betont, nicht zu jedem politischen Konflikt eine öffentliche Position vertreten zu wollen. Zum Nahostkonflikt und zum Krieg zwischen Russland und der Ukraine sehe er sich nicht ausreichend informiert. Emotionale Reaktionen auf einzelne Bilder oder Berichte seien für ihn keine belastbare Grundlage für publizistische Analysen. Die Moderatorin stimmt zu, dass komplexe Konflikte eine lange historische Vorgeschichte hätten und nicht kurzfristig aufgearbeitet werden könnten. (01:16:37–01:21:28)

Motorradreise nach Russland

Feroz berichtet von einer Motorradreise durch Nordosteuropa bis nach Russland. Beim Verlassen der russischen Exklave Kaliningrad sei er von Grenzbeamten ausführlich zu seiner politischen Arbeit, der AfD, Angela Merkel, Friedrich Merz, Wladimir Putin und dem Ukrainekrieg befragt worden. Er habe den Krieg als Konflikt zwischen „Brüdern“ und zugleich als geopolitischen Stellvertreterkonflikt zwischen Ost und West beschrieben. Deutschlands Beteiligung halte er für falsch. Über Putin habe er erklärt, keine ausgearbeitete Meinung zu haben, ihm jedoch zugeschrieben, für sein Volk einzustehen. (01:21:45–01:23:52)

Nachdem er heimlich Fotos im Befragungsraum gemacht hatte, hätten die Beamten sein Telefon kontrolliert. Eine Übersetzung habe ihm angezeigt, dass dies in Russland als schwerwiegender Verstoß gelte. Nach mehreren weiteren Befragungen und der Sichtung seines YouTube-Kanals habe er die Grenze schließlich passieren dürfen. (01:23:52–01:26:59)

Als Motivation für die Reise nennt er den Wunsch, einen lange gehegten Traum tatsächlich umzusetzen. Er beschreibt Russland als stark vom Westen abgeschottet: Kreditkarten hätten nicht funktioniert, digitale Übersetzungsdienste seien eingeschränkt gewesen, das kyrillische Alphabet habe die Orientierung erschwert. Die russische Bevölkerung habe er persönlich als freundlich und hilfsbereit wahrgenommen. Anfeindungen wegen seiner sichtbar angebrachten deutschen Flagge habe er nicht erlebt. (01:26:59–01:36:30)

Zum Abschluss sprechen beide über Patriotismus. Feroz argumentiert, Menschen mit familiärer Zuwanderungsgeschichte hätten teilweise einen stärker distanzierten und dadurch bewussteren Zugang zu Deutschland. Er betrachtet Deutschland als historisch und kulturell bedeutendes Land und führt einen aus seiner Sicht schwach ausgeprägten Nationalstolz auf die Konzentration auf deutsche Schuld und bestimmte historische Jahre zurück. (01:37:15–01:39:11)

Zentrale Aussagen

  • Feroz berichtet, dass er den Koran als Kind auf Arabisch lesen, aber nicht verstehen konnte. (00:02:42–00:02:58)
  • Philosophische Gespräche und das Allmachtsparadoxon hätten seine ersten religiösen Zweifel ausgelöst. (00:03:38–00:07:26)
  • Nach der deutschen Lektüre des Korans habe er mehrere Passagen nicht mit dem vermittelten Bild einer friedlichen Religion vereinbaren können. (00:09:05–00:15:16)
  • Nach etwa zehn Jahren des Zweifelns habe er den Islam 2015 verlassen. (00:16:39–00:17:41)
  • Er beschreibt den offenen Religionsaustritt als sozialen Konflikt innerhalb seiner Familie und Gemeinde. (00:17:54–00:20:23)
  • Heute bezeichnet er sich als Agnostiker und schließt eine spätere religiöse Überzeugung nicht aus. (00:22:58–00:24:44)
  • Integration müsse seiner Ansicht nach überwiegend von den Zuwanderern selbst ausgehen. (00:32:22–00:33:25)
  • Feroz argumentiert, ausländische Tatverdächtige seien gemessen an ihrem Bevölkerungsanteil in Kriminalstatistiken überrepräsentiert. (00:38:15–00:41:19)
  • Die Herkunft werde seiner Darstellung nach in einem großen Teil der Medienberichte nicht genannt. (00:39:16–00:40:54)
  • Unterschiede zwischen Herkunftsgruppen deutet er als Hinweis auf kulturelle Einflüsse auf Kriminalität. (00:48:57–00:51:15)
  • Er warnt vor einem Gewöhnungseffekt gegenüber wiederkehrenden Gewalttaten. (00:52:59–00:55:39)
  • Bei Straßeninterviews bleibe er bewusst ruhig, weil dies seine argumentative Wirkung erhöhe. (00:43:39–00:44:20)
  • Politik bestehe seiner Auffassung nach zu einem großen Teil aus psychologischen Prozessen. (00:56:25–00:57:17)
  • Akzelerationismus beschreibt er als Beschleunigung negativer Entwicklungen, um schneller eine Gegenreaktion hervorzurufen. (00:57:34–01:00:44)
  • Er wählt die AfD, ist aber kein Mitglied und behält sich vor, seine Unterstützung bei einer politischen Verschiebung der Partei zu beenden. (01:03:18–01:05:24)
  • Sein Remigrationsverständnis umfasst neben Abschiebungen auch gesellschaftliche und politische Anreize zur freiwilligen Ausreise. (01:05:37–01:07:35)
  • Eine Parteimitgliedschaft lehnt er zugunsten seiner publizistischen Unabhängigkeit ab. (01:11:06–01:14:15)
  • Zu komplexen Kriegen wolle er ohne ausreichende Sachkenntnis keine öffentliche Position vertreten. (01:16:37–01:21:28)
  • Seine Russlandreise habe ihm die politische und technische Trennung zwischen Russland und dem Westen unmittelbar gezeigt. (01:32:48–01:34:02)
  • Die russische Bevölkerung habe er persönlich als freundlich und hilfsbereit erlebt. (01:32:55–01:36:30)

Genannte Personen und Organisationen

  • Feroz – Gast und YouTuber; Nachname im Transkript nicht sicher verständlich
  • Michelle – Moderatorin
  • Mohammed
  • Angela Merkel
  • Friedrich Merz
  • Wladimir Putin
  • Maximilian Krah
  • Julian Reichelt
  • Joana Cotar
  • Ken Jebsen, später als Kayvan bezeichnet
  • AfD
  • CDU
  • Bündnis 90/Die Grünen
  • Ahmadiyya-Gemeinde
  • Polizei
  • Staatsanwaltschaft
  • Bundeskriminalamt beziehungsweise BKA
  • Justizvollzugsanstalten
  • Verfassungsschutz
  • Stern TV
  • NDR
  • Bild
  • Tagesschau
  • NIUS
  • BMW
  • Conne Island in Leipzig
  • Google
  • YouTube

Genannte Zahlen und konkrete Angaben

  • Feroz habe sich ab etwa 2005, im Alter von ungefähr 15 Jahren, intensiver mit Religion beschäftigt.
  • Er habe den Islam 2015 im Alter von etwa 25 Jahren verlassen.
  • Zwischen ersten Zweifeln und Austritt hätten ungefähr zehn Jahre gelegen.
  • Rund sechs Monate nach seinem inneren Austritt habe er seine Familie informiert.
  • Sure 4, Vers 34 wird als zentrale von ihm kritisierte Koranpassage genannt.
  • Weiter genannt werden Sure 5, Vers 34 und Sure 9, Vers 5.
  • In einer von ihm erwähnten Medienanalyse sei die Täterherkunft in ungefähr 80 Prozent der Berichte nicht genannt worden; er nennt etwa 73 Prozent bei Zeitungs- und 87 Prozent bei Fernsehberichten.
  • Bei genannter Herkunft seien nach seiner Darstellung etwa acht von zehn Tatverdächtigen Migranten und zwei von zehn Deutsche gewesen.
  • In Berliner Gefängnissen seien nach seiner Aussage mehrheitlich Nichtdeutsche inhaftiert.
  • Afghanen seien seiner Darstellung nach bei Sexualdelikten ungefähr neunfach, Syrer ungefähr fünffach überrepräsentiert.
  • Er spricht von einer Zuwanderung von ungefähr 1,5 bis drei Millionen Menschen, überwiegend Männern.
  • Seine Motorradreise habe durch neun Staaten beziehungsweise Sprachräume geführt.
  • Die Reise nach Russland habe kurz vor dem Interview stattgefunden.
  • Seine Gesprächspartnerin berichtet von Fahrzeugen mit mehr als 350.000 beziehungsweise 450.000 Kilometern Laufleistung.
  • Ihre erste längere Reise habe sie aus Ersparnissen von mehreren Tausend Euro finanziert.

Genannte Quellen, Bücher, Studien oder Dokumente

  • Koran
  • Bibel
  • Sure 4, Vers 34
  • Sure 5, Vers 34
  • Sure 9, Vers 5
  • Polizeiliche Kriminalstatistik
  • BKA-Statistiken
  • Statistiken zur Belegung von Justizvollzugsanstalten
  • Eine nicht namentlich bezeichnete Studie zur Nennung der Täterherkunft in Medienberichten
  • Polizeiberichte
  • Nicht näher bezeichnete Videos von Feroz zu Migration, Kriminalität und seinen Straßeninterviews
  • Ein nicht näher bezeichnetes Video von Ken Jebsen beziehungsweise Kayvan, das Feroz zu seiner Reise inspiriert habe

Unklare oder nicht sicher zuordenbare Stellen

  • Der Nachname des Gastes ist im Transkript nicht eindeutig verständlich.
  • Mehrere genannte Personennamen, Ortsnamen und Fachbegriffe sind durch Transkriptionsfehler entstellt.
  • Die konkrete Medienanalyse zur Täterherkunft wird nicht mit Titel, Autor oder Erscheinungsjahr bezeichnet.
  • Mehrere statistische Werte werden aus dem Gedächtnis genannt und im Gespräch nicht anhand eines vollständig identifizierbaren Dokuments vorgelesen.
  • Die genaue Bedeutung einzelner Aussagen zum Remigrationskonzept ist sprachlich teilweise unklar transkribiert.
  • Die Angaben zu einer angeblichen „postnatalen Abtreibung“ werden nur beiläufig und ohne erkennbare Quellenbezeichnung erwähnt.

Transparenzhinweis: Diese Zusammenfassung verdichtet ausschließlich die im Video geäußerten Inhalte. Sie enthält keine inhaltliche Bewertung oder externe Faktenprüfung. Aussagen in der Zusammenfassung sind den jeweiligen Sprechern zuzurechnen und nicht als redaktionelle Position der Plattform zu verstehen. Näheres zur Arbeitsweise finden Sie hier.

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